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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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die Schmarting unter das Schiffsheck* gerathen und das Eisendurch das Kupfer beinahe ganz zerstört worden war. SämmtlicheKetten des Schiffs, welche die erforderliche Dicke hatten, wurden nunzusammengenommen, tüchtig überschmartet, dann abermals, wie zu-vor, mit einem Timmerstrich um das Ruder geschlungen und in dieKlüsgatcn gebracht, so daß die Bugten ** auf jeder Seite des Kielsherabhingen; die Enden wurden sodann in das Bratspill gestecktund steif gedreht.

Diese Einrichtung entsprach ihrem Zwecke vollkommen und hieltaus, bis wir das Schiff nach New-Vork gebracht hatten. Die ganzeUcberfahrt war höchst stürmisch und dauerte, wenn ich mich rechterinnere, ihre vollen stebenzig Tage. Man hatte die Hoffnung aufunsere Ankunft beinahe gänzlich aufgegeben und die Freude, mitwelcher wir begrüßt wurden, war deßhalb nur um so größer.

Da derErie" der Ausbesserung dringend bedurfte und alsonicht sogleich wieder abscgeln konnte, so traten die Meisten von unsauf denHeinrich IV." über, welcher derselben Packetgeseklschaft an-gehörte. Wir fanden ein schönes Schiff und gute Behandlung; auchdie Reise war äußerst angenehm und glücklich.

Nach unserer Ankunft zu New-Vork kehrten wir beinahe durch-gehenS auf den Erie zurück, da wir das Schiff wie den Kapitänund die übrigen Offiziere sehr wohl leiden mochten; ich segelte andessen Bord noch zweimal nach Havre hin und zurück, so daß ichim Ganzen vier Reisen auf dem Erie machte.

Nach Ablauf der vierten Reise nahm unser alter Steuermannseinen Abschied, um ein Geschäft am Lande zu betreiben, und obgleichwir seinen Nachfolger noch gar nicht erprobt hatten, so mißfiel eruns gleichwohl, denn Ersterer war bei uns außerordentlich beliebtgewesen, und alle schienen zu glauben, wenn er einmal ginge, so

» »Heck' nennt man den ganzen platten Theil des Hinterschiffes, vom Heck-balgen bis zum Heckbord. D. U.

Arumme Enden. D. U.