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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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war leewärts geklettert, um dem niederstürzenden Tauwerke ans demWege zu kämmen und stand mit einem Fuß ans dem oberen Randeder Bätingen, indem ich mich zur Sicherung meiner Stellung aueinem Stück der laufenden Takelage festhielt.

Wie ganz anders war nun meine Lage auf demselben Flecke,wo ich nur wenige Stunden früher den Allmächtigen angerufeuhatte, den Ketch seines Zorns über das Schiff, über mich selbst undalle seine Bewohner auSzngießen! Mein Gewissen peinigte mich indiesem fürchterlichen Augenblicke und meine Lästerworte erfülltenmich mit Schaam und Entsetzen. Mir schien eS als ob der Himmelmich gehört hätte, als ob er meine gottlosen Wünsche in Erfüllunggehe» lassen wollte und ich gelobte sogar in der Bitterkeit meinesHerzens, wenn ich diesmal mit dem Leben davon käme, mich niewieder einer solchen Ruchlosigkeit schuldig zu machen.

Diese Gefühle beschäftigten mich übrigens bloS eine Minute,denn ich war ein zu eingefleischter Seehund, um in einem solchenMomente noch lange unthätig dazustehen.

Ich kannte auf dem Vordertheil blos einen Mann, auf welchenich mich in solcher Bedrängniß einigermaßen verlassen konnte undder war aus New-Uvrk mit Namen Jack N al. Er stand in meinerNähe und ich schlug ihm vor, trotz dem Einsturze des Fockmastesdas BormarSstegsegel loszumachen, da es sich vielleicht aufblähen undden Bügen der Brigg das Herumkommen erleichtern würde. Jackwar rasch bei der Hand und eS gelang ihm wirklich, das SeZelloSzubinden, das uns auch alsbald, wie ich glaube, sehr wesentlichenBeistand leistete.

Ich machte jetzt den Vorschlag, nach dem Hintcrtheil zu klettern,um zu versuchen, ob wir nicht das Steuer aufrichten könnten. Auchdies geschah, obwohl ich sehr in Frage stellen muß, ob das Ruderin der Lage, in welcher sich die Brigg befand, noch vieles auSzu-richten vermochte.

Wem es nun auch zuzuschreiben sehn mochte ob der Ein-