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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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hatte; indessen war es wenigstens wasserdicht, auch ziemlich starkund gar kein schlimmer Segler, nur hatte man aus welchemGrunde weiß ich nicht- sein AeußereS gänzlich vernachläßigt, s»daß wir auf dem Wasser keineswegs eine glänzende Erscheinungdarboten. Es hatte ^eine Zeit in meinem Leben gegeben, wo ichmich geschämt habenswürde, als Hochbootsmann auf einem sulchenFahrzeuge einzutreten und jetzt ließ ich mich als gemeiner Matrosedaraus anwerben!

Wir segelten mit einer Ladung Schießpulver, trockenen Güternu. s. w. nach dem Hafen Para in Brasilien, der beinahe ganzunter der Linie liegt. Bis in die Nähe der südamerikanischenKüste ging unsere Fahrt gut und ohne besonderen Vorfall vonStatten; unter der Linie aber stießen wir ans einen Schooner vonverdächtigem Aussehen, der mit ausgebreiteten Marssegeln auf unszusteuerte, alsbald eine spanische Flagge aufhißte und »nS zumBeilegen nölhigte. Wir machte» keinen Versuch zur Flucht, dawir wußten, daß er jedenfalls fruchtlos gewesen wäre, erhielten viel-mehr den Befehl, ein Boot auszusetzen und an Bord des SchoonerSzu schicken was auch alsbald geschah.

Ich stand gerade am Steuer und blieb an Bord unseresSchiffes zurück. Die Fremdlinge ließen unsere Leute a»S demBoote steigen und bemannten dasselbe mit einer bewaffneten Ab-teilung, welche nunmehr unser Schiff heimsuchte. Die Burschestöberten eine Zeit lang auf unserer Brigg umher und wurden dannvon ihrem Schiffe aus befragt, ob wir eine gute Beute ver-sprächen. Unser elendes Aussehen täuschte den Anführer der En-terer und er erwiedcrte, wir sehen sehr arm. Auf diese Nachrichtertheilte der Kapitän des SchoonerS seinen Enterern den Befehl,unser Schiff zu verlassen.

Unser Boot kam zurück, wurde aber wieder zum Umkehrenbefehligt und brachte abermals einen Haufen der Fremdlinge herüber. Diesmal wurden wir nach Leinwand befragt, waren aber so