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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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Endlich gelang eS dem Kapitän, sowie meinem Gastwirth, meinenseitherigen Aufenthaltsort aufzuspüren, worauf ich sogleich gegenBürgschaft frei gelassen wurde; ich war herzlich froh, dem Ge-fängnisse zu entrinnen, noch mehr aber, der Gesellschaft los znwerden, die ich daselbst angctroffen hatte, und die sicher ganz dazugeeignet gewesen wäre, in wenige» Wochen sogar die Frömmigkeit einesHeiligen zu untergraben. Und zu dem Allem hin waren dieseSchufte wohlgenährt, wohlgekleidet, und hätten vor unerfahrenenLeuten recht Wohl für ächte Gentlemen gelten können.

Ich hatte von der Justiz bereits so viel gesehen, daß ich dieSache nicht weiter zu treibe» wünschte, sondern den Irländer rufenließ und mich auf der Stelle mit ihm verglich. Die Geschichtekostete mich meine» ganzen Neiselohn und ich mußte überdies nochversprechen, ich weiß nicht auf wie lange Friede halten zu wollen.

Dieser Handel nöthigte mich, alsbald wieder de» Anker zulichten, da man zu New-Bork ohne Geld nicht wohl auskommenkann, und so kam ich denn auf denSully", ein nach Havre be-stimmtes Postschiff, nachdem ich kaum zwei Tage zuvor die Atmo-sphäre der City Hall verlassen hatte. Meinethalben kann man vielVon dem verderblichen Klima Batavia'S sprechen ich meines TheilSwerde letzterem Orte immer noch den Vorzug vor jenem verdamm-ten Polizeigefängnisse geben.

Unsere Hin- und Herfahrt verlief ohne ein bemerkenswertesEreigniß; ich verließ das Schiff zu New-Vork, vergeudete meinenLohn wie früher und schiffte mich dann auf einem Schooner ein,welcher sich in der Hoffnung, vorteilhaft verkauft zu werden, zurAbfahrt nach Buenos AyreS anschickte. Er führte den NamenSusanna und Maria" und war trotzdem, daß unsere Hinreise sehrlange dauerte, ein recht braves Fahrzeug; nach unserer Ankunft imHafen nahm ich meinen Abschied in der Erwartung, daß unserSchooner verkauft werden würde.

Ich verfiel nun auf den Gedanken, in die Marine von Buenos