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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
Entstehung
Seite
266
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keinem Fahrzeuge der Well ein besseres Leben als auf unserenKriegsschiffen antreffen. Ich glaube, die amerikanischen Kauf-fahrer geben besseren Lohn, als man in anderen Diensten zu findengewöhnt ist und ein amerikanisches Kriegsschiff wird, glaub' ich, inder Regel eine noch bessere Behandlung gewähren, als die ameri-kanischen Kauffahrieiscgler. Gott segne die Flagge, sag' ich, unddies ganz ohne alle Furcht, gehängt zu werden!

Der Delaware blieb noch zwei bis drei Wochen auf der Rhedeliegen, ehe er in'S Arsenal hinaufsegelte, wo wir das Schiff abzu-takeln «»fingen. Während wir damit beschäftigt waren, wurdeUNS mitgetheilt, daß fünf und siebzig Mann von uns, deren Dienst-zeit noch nicht völlig abgelaufen war, für denBrandywine" vonvier und vierzig Kanonen gezogen werden würden, der damals zuNew-Uork für eine kleine Kreuzfahrt im Golfe ausgerüstet wurde.

Dies waren schlimme Nachrichten, da wir uns als ächte Theer-jacken nach einem so langen Seedienste auch gerne wieder sine Zeitlang am Lande erholt hätten: doch mußten wir nun einmal ge-horchen und thaten es auch. Wir wurden auf einem Schoonernach New-Uork geschickt, wo wir die Fregatte noch im Arsenaleliegen sahen und so lange am Bord des Hudson untergebrachtwurden, bis unser neues Schiff zu unserer Aufnahme bereit warund wir auch wirklich darauf versetzt wurden.

Kapitän Bollard kommandirte den Brandywine, und unterihm stand Mr. M'Kenny als erster Lieutenant. Es war ein schö-nes Schiff, unsere Fregatte; ihren Namen hatte sie von jenerSchlacht erhalten, in welcher Lafayette im Dienste unseres Vater-landes verwundet wurde, und war auch ursprünglich zu dem Zweckeausgerüstet worden, diesen Helden nach seinem letzten Besuche inAmerika nach Frankreich überznsühren. Sie gehört unter dieFregatten ersten Rangs und führt dreißig lange Zweiunddrcißig-pfündcr; auf einem solchen Schiffe darf sich ein Seemann schonetwas darauf einbildcn, wenn er sich rühmen kann, den Posten