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Kriegsschiffe eine gewisse Anzahl Küstenmatrosen, welche mit derDisciplin und dem heilsamen Zwange eines solchen Schiffes unzu-frieden sind; von alten Theerjacken, wie ich und noch andere, habeich aber noch nie gehört, daß einer dem Delaware etwas UebleSnachgesagt hätte. Man hatte den Commodore als einen heftigen„Koller" gräulich bei uns verschrieen, so daß wir scharfen Zeitenunter seinem Kommando entgegen gesehen hatten; auch war dieArt, wie er das Schiff überahm, durchaus nicht geeignet, uns etwasGutes erwarten zu lassen.
Zu seinem Empfange war nämlich die ganze Mannschaft ansdem Verdeck aufgestellt; die ersten Worte aber, die wir von ihm zuhören bekamen, waren:
„Rust alle Matrosen auf, damit sie sehen, wie ich Nachlässig-keit bestrafe!"
ES herrschte eine Stille, daß man eine Nadel hätte auf denBoden fallen hören, denn dieser Anfang klang gar zu unheilver-kündend. Es handelte sich indessen nur darum, die Brigg zu säubern,denn Kapitän DowneS hatte drei Mann daselbst zurückgelassen,denen er bei seinem Abgänge vom Schiffe ihren Arrest nicht schenkenwollte, da ihre Vergehen sehr ernster Art waren und nicht über-sehen werden konnten. Die drei Bursche erhielten ihre Strafe,aber außer ihnen weiß ich während meiner ganzen Dienstzeit aufdem Delaware nur einen einzigen Matrosen von der Bemannungdes Warren, der später auf die Latten kam. und auch diese Strafewar durch ein Kriegsgericht verhängt worden.
Sobald die Brigg geräumt war, erklärte uns der Commodore,wir sollten nach demselben Maaße behandelt werden, nach welchemwir Andere behandeln würden: dann drehte er sich um und begabsich zu den Offizieren.
Gleich am andern Tage fanden wir, daß wir unter einem ge-rechten Regiments standen und waren damit auch vollkommenzufrieden. Die methodisch regelmäßige Zciteintheilung war einer