wir mehrere Wochen, da unser Commodvre seiner Gesundheithalber die benachbarten Bäder gebrauchte.
Unter anderen Häfen besuchte der Delaware die von Cartha-gena, von Malta und Syrakus: an letzterem Orte lag unser Schiff,wie ich glaube, volle sechs Wochen. Es war zur Zeit unserer An-kunft im mittelländischen Meere und wir hatten hier einen strengenLehrkursus im Seeerercitinm durchzumachen, der unserer Mannschafteinen hohen Grad von Diöciplin beibrachte. Um vier Uhr Morgensstanden wir auf und dann ging'S sogleich an die Arbeit: alle dieverschiedenen Manöver des Ankerlichtens, des Einsetzens, des ReefenS,des Beschlagen« und wieder EinlnffenS der Segel wurden durchge-macht, bis unsere Leute an das Jneinandergreifen der Arbeit —dieses große Geheimniß der Wirksamkeit eines Kriegsschiffes —dermaßen gewöhnt waren, daß der Offizier ans dem Verdeck ostersein: „festgemacht!" herauskommandiren mußte, noch ehe die Raaenum einen Fuß gelüftet waren, wenn unsere Leute nicht die Syierensprengen sollten. Nachdem wir dieses Erercitium durchgcmachthatten, bezeigte uns der Commodore seine Zufriedenheit und meinte,auf diese Art brauche er sich nicht zu schämen, uns neben irgendeinem andern Schiffe sehen zu lassen.
Ich will nicht behaupten, daß ich unsere Hin- und Herzüge inder Reihenfolge, wie sie statlfandcn, wieder gebe, und bin auch nichtganz sicher, in welchem Jahr der Commodore nach Smyrna abging:wenn ich mich recht besinne, so mag's wohl später gewesen seyn,als ich eben angegeben habe.
Unser Kreuzen jenseits des Kaps de Gatta war eines unsererletzten Manöver, denn als wir von dort nach Mahon zurnckkehrten,wurde alsbald Proviant zur Rückfahrt nach Amerika eingenommen.Wir traten unfern Heimweg auf der südlichen Straße an und gin-gen im Winter 1831 auf der Rhede von Hampton vor Anker.
Ich glaube wahrhaftig, es that der Mannschaft des Delawareleid, daß die Kreuzfahrt zu Ende war. Es gibt freilich auf jedem