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setze». Es soll unseren» Commodore sogar für das bei dieser Ge-legenheit an den Tag gelegte Zartgefühl ein Orden angebotenworden sehn, dessen Annahme er aber natürlich ablehnte.
Von der Höhe von Mahon bis nach Livorno hatten wir einesehr glückliche Fahrt; wir gingen auf der äußeren Nhcde des Hafensvor Anker und landeten unsere Passagiere noch an demselben Nach-mittag, an welchem wir eingclaufen waren. In der nämlichenNacht begann ein heftiger Wind aus Nordost, oder — so viel ichmich erinnere, etwas vom Lande her — auf uns einzustürmen, wobeiich zum Erstenmal Vorkehrungen zum Herablassen der unteren Raaenund zur Sicherstellung der Stengen treffen sah, was ich auf meinenseitherigen Kauffahrteischiffen niemals erlebt hatte, da diese fürsolche „Lnftsprünge" viel zu schwach bemannt waren. Wir hattenvorne drei, wenn nicht gar vier Anker ausgeworfen, da das Schiffsehr heftig arbeitete, und verloren auf deu Steuerbordrustcn einenMann, der sich beim Auswerfen eines Nothankers in dem Bojereepfing und wegen der hochgehenden Wogen und in der tiefen Finster-niß, trotz eines angestelltcn Rettungsversuches, nicht mehr eingeholtwerden konnte.
Am nächsten Tage hellte sich das Wetter etwas auf und wirgingen nach Mahon unter Segel, das wir nach einer höchst ange-nehmen Fahrt erreichten. In dem dortigen Hafen eingelaufen, ver-ließ uns Kapitän Downes und statt seiner ließ Commodore Craneseine breite Wimpel an unserem Borde aushiffen, worauf das Schifflange Zeit daselbst vor Anker blieb.
Der Commodore segelte in einer unserer Schaluppen ab undwar mehrere Monate abwesend; es hieß, er sep mit Entwertungeines Vertrags mit der Türkei beschäftigt, wiewohl wir armenTheerjacken gar wenig von derlei Dingen verstanden. Bei seinerRückkehr setzte es einen tüchtigen Sturm mit dem ersten Lieutenant,welcher das Schiff verließ, ohne — so viel ich weiß — von irgendJemand bedauert zu werden; seine Stelle erhielt ein Schwager