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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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Jahre zur See zugebracht, daß mir eine kurze Kreuzfahrt am Landeals Abwechslung höchst willkommen war.

Das einzige Fahrzeug, das nach meiner eigenen Breite abging,wo ich mir's nach meiner früheren Weise wieder einmal recht wohlsepn lassen wollte, war ein Schooner von der Ostküste, NamensJames", auf welchem ich mich nun als Steuermann nach Phila-delphia einschiffte.

In Allem was Ausrüstung betrifft, war dies das elendesteFahrzeug, das ich in meinem ganzen Leben betreten hatte; dasBoot war gar nicht seetüchtig und nicht einmal eine Reservespiereauf dem ganzen Schiffe aufzutreiben. Auf diese Weise schoben wiruns nach Norden , bis wir zwischen Bermuda und Kap Hatteras voneinem Nordweststurme überfallen wurden, der uns beizuwcnden nölhigte.

In diesem Sturme bekam ich einen deutlichen Beweis von derWahrheit des SprüchwortS:wo dein Schatz ist, da wird auchdein Herz seyn." Ich hatte mich nämlich eben über die Ncgelinggelehnt und schaute über des SchoonerS Quarterdeck, als ich einenGegenstand auf uns zukommen sah, den ich anfangs für einePlanke hielt.

Der Gedanke, mich auf einem Fahrzeuge zu befinden, dessenBoden im eigentlichen Sinne auseinander fiel, war nichts wenigerals erfreulich und schon gab ich Alles verloren. Ich kann mir dasThörichte meines Benehmens nur dadurch erklären, daß das Glück,mit welchem ich schon so manchem Schiffbruche entronnen war,mir den Gedanke» in den Kopf gesetzt haben mußte, ich werde, wasauch den Andern an Bord begegnen möge, für meine Personauch diesmal mit dem Leben davon kommen. Ohne mir irgend Zeitzum Nachdenken zu gönnen, rannte ich eilends hinab, um michmeiner Thaler zu versichern. Aus einer Bettdecke, die ich zerriß,machte ich mir einen Gürtel, in welchem ich nun mein theuresSilber, das gegen fünf und zwanzig Pfund wog, um den Leibschnürte, mit der Aussicht vor Augen, zwei bis dreihundert Meilen