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Versuche mit Essig und Wasser blieben ohne Wirkung und ichmußte ihn für todt halten, da er gar kein Lebenszeichen von sich gab.
Erst jetzt überkam mich die Furcht vor den Folgen; der Sa-tan raunte mir in's Ohr, ich sollte den Leichnam über Bord werfen:dies sey das sicherste Mittel, das Geschehene verborgen zu halten.Der Hofmeister hatte mehr als einmal gedroht, durch Schwimmenvom Bord zu entweichen und war, wenn ich recht weiß, bereits aufeinem solchen Versuche ertappt worden; ich dachte mir also, wennich die Leiche durch eines der Kajütenfenster hinauswerfen könnte,würde eS den Anschein haben, als ob er bei Ausführung seinesEntwurfes ertrunken wäre.
Ich versuchte zuvorderst alle Mittel, welche mir zu Gebotstanden, um den Proviantmeister wieder in'S Leben zu bringen; daaber alle Mühe vergeblich war, entschloß ich mich in der That,ihn nach dem Hintertheil zu schleppen, um den Körper zu einemder Kajütenfenster hinauszuwerfen.
Der Heckbalken war hoch und der Todte sehr schwer, so daßich ziemlich lange brauchte, bis ich ihn in die gehörige Höhe hinaufgeschoben hatte. Eben als ich das Fenster öffnete, stieß der Burscheeinen Seufzer aus und ich fühlte eine Erleichterung, wie ich sienoch nie verspürt hatte, denn mir war gerade, als ob ich nochunter dem Galgen begnadigt worden wäre.
Ich nahm nun den Proviantmeister wieder herein, setzte ihnauf einen der niederen Heckbalken, wo er sich einige Minuten langam Kopfe kratzte, während ich ihn die ganze Zeit über aufmerksambeobachtete. Endlich stand er auf und wankte aus der Kajüte;später kam er wieder und legte sich in seine Hängematte, woraufich bis zum nächsten Tage nichts mehr von ihm zu sehen bekam.
So wie die Sache sich gestaltete, hatte sie später nicht alleinkeine schlimmen, sondern sogar gute Früchte getragen, insofern derSchwarze von der Zeit an gewaltigen Respekt vor mir zeigte.Hatte ich ihm auch nicht den Hals, so hatte ich ihm wenigstens