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Coromandel stott zu erhalten. Er wurde natürlich zuin Besten seinerAffekuranten verkauft, später aber im Docke gründlich ausgebessert,so daß er abermals die See zu halten vermochte.
Unsere Reise hatte natürlich hiedurch eine Unterbrechung er-litten: der Kapitän gab mir den Rath, auf dem „Governor Brooks,"dem einzigen amerikanischen Segel, das dem Sturme entronnenwar, die Stelle eines Untersteuermannes anzunehmen, was ich auchthat. Meine neue Brigg war ein erst kürzlich gebautes, großesFahrzeug, das ebenfalls um das Kap Horn zu segeln bestimmt war.
Ich kenne kein zweites Schiff, das damals gleich dieser Briggvor dem Felsen von Gibraltar gelegen und trotz des Sturmes vorAnker geblieben wäre, und dies alles mittelst zweier hänfenen Kabel-taue, wobei übrigens die wohlgeschützte Lage auch in Rechnungkam. Ei» Schwede sollte durch irgend ein Taschenspiclerstückchcnhinter den Felsen gelangt und gleichfalls dem Verderben entgangenseyn; ich sah ihn am andern Tage selbst auf seinen Ankerplatzzurückkvmmen. Wie viele Menschen bei jener Veranlassung dasLeben verloren, habe ich nicht erfahren: der Verlust an Eigenthummuß aber jedenfalls sehr groß gewesen sehn.
Drei Wochen »ach dem Sturm ging der Governor Brooksunter Segel. Die Fahrt um's Kap war mit vielen Schwierig-keiten verknüpft und wir wurden vierzehn Tage lang zwischen derFalklandinsel und dem Fefflande hin- und hergcworfen. Wir warenhundertundvierundvicrzig Tage unter Wegs, ohne irgendwo anzu-kegen, bis wir vor Callao vor Anker gingen. Das Mehl, dasunsere Ladung ausmachte, stand damals im Preise von sieben Dollarsfür das Faß, wobei noch ebensoviel Dollar Zoll hinzukameu. DerFranklin Von vierundstebzig Kanonen und die englische FregatteAurora befanden sich damals am gleichen Orte, da das Kastell mit derBevölkerung des Inlandes im Kriege begriffen war. Unser Mehlwurde asss Land geschafft; was aber daraus geworden — ist mehr,als ich zu erzählen wüßte.