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auch unser Schiff mit dwarS gekehrter Breitseite dem Strande ent-gegen, indem es noch fortwährend gegen den Boden stieß, ohne daßjedoch die See in Stürzwogcn darüber hereinbrach.
Der alte Coromandel war ein sehr starkes Schiff und fuhrdeßhalb fort, sich kräftig nach der Küste durchzuarbeiten, bis erendlich regungslos auf einem guten, festen Lager aufsaß. Wir be-mannten unsre Pumpen und so gelang es uns, das Schiff, trotzdemdaß sich dasselbe beträchtlich auf die Seite gelegt hatte, so ziemlichfrei von Wasser zu erhalten.
Das engli'che Paketboot folgte uns bald und strandete mehrin der Nähe der spanischen Linien, nachdem es im Boden einenstarken Leck erhalten und mehrere seiner Matrosen eingebüßt hatte.Wir selbst befanden uns auf einem ganz behaglichen Plätzchen, wennman anders die Art und Meise, wie wir hereingekommcn waren,in's Auge faßte; für unsere persönliche Sicherheit hatten wir nichtszu fürchten, weshalb auch die größte Ordnung an Bord herrschte,indem die Leute sogar ohne Verwilligung eines ErtratrunkS ganzwie gewöhnlich ihre Geschäfte besorgten.
In dieser Nacht brach sich der Sturm und hatte schon vorTagesanbruch bedeutend nachgelassen, worauf alsbald Achterschiffeherbeikamen und unsre Mehlfracht auSzuladen anfingcn. Der Cargowurde auch in der besten Ordnung ausgeschifft, was nämlich eineBeschädigung durch's Wasser anlangt, denn sonst waren mehrereKolschwienbolzcn ^ in den Boden der Fässer eingedrungen. Ich scheuemich beinahe, etwas der Art zu erzählen, kann aber die Wahr-heit des Gesagten verbürgen, da ich die Fässer mit eigenen Händenwieder loSmachie.
Kaum war das Schiff geleert, als es von einer hohen Wogeemporgehoben und in das liefe Wasser hinausgetragen wurde, wo sichaber bald ergab, daß es einen so starken Leck hatte, daß wir nochMatrosen von der Küste an unsere Pumpe» stellen mußten, um den* Der Kolschwien iKiellchwem) bildet einen Theil der Kielbalken. D. u.