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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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Paketboot lag etwas mehr als eine Kabellänge vor unS und hattegleich unserem Schiffe bis jetzt noch immer ausgehalten; derGo-vernor Brooks" von Boston hatte weiter oben bei Algesiras gean-kert, wo sich Wind und Wetter etwas brachen, so daß jenes Schiffweniger als wir vom Sturine zu leiden hatte.

In der dritten Nacht, gegen acht Uhr Abends, als ich micheben in der Kajüte befand, hörte ich die Leute auf dem Verdeckerufen, die Ankerkette sey abgerissen; das Schiff halte seine Spriet-segelraa noch nicht lange unter Wasser gestampft und der Orkanwar mit erneuter Wuth über uns hereingebrochen.

In einem Augenblick waren wir alle auf dem Verdeck undließen sämmtliche Schooten schießen, so daß wir endlich das Schiffmit seinem Kabel aufbrachten, was uns übrigens nicht eher gelang,als bis wir beinahe senkrecht über denselben zu stehen kamen.Unglücklicherweise stießen wir aber auf Untiefen und solche Stellen,welche durch daö Aushöhlen der Wogen zu Untiefen geworden waren.Es hieß zwar später, wir hätten damals noch fünf Faden Wasser-tiefe gehabt, eine Behauptung, welche ich nicht verbürgen möchte,da mir diese Wasscrtiefe für das, was später erfolgte, noch zu be-deutend vorkommt unser Anker aber lag in Wirklichkeit sechzehnFaden tief im Wasser.

Wir hatten kaum das Kabel laufen lassen, als das Schiffmit einer Gewalt, welche die auf dem Verdeck Befindlichen beinahezu Boden stürzte, mit plattem Kiel auf den Grund rannte. DieseStöße wiederholten sich von Zeit zu Zeit in Zwischenräumen vonmehreren Minuten und wechselten an Stärke, indem sie bald mehrbald minder heftig wurden. Das englische Paketboot mußte zugleicher Zeit mit uns triftig geworden sehn, denn es kam jetzt aufuns zu und ließ seinen Anker in solcher Richtung fallen, daß erunser Kabeltau gerade durchkreuzte.

Dieses Zerren, verbunden mit dem felsigen Grunde, mochtewohl unser Hanfband aus einander gerissen haben, denn jetzt steuerte