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„Governor Ruffel", eines Küstenfahrers, zu bringen, wo ich denersten Steuermann und die gesummte Mannschaft — Alles in einerPerson vorstellte.
Der „Governor Ruffel" war ein Handelsschiff aus Buford,das mit seinen Frachten nicht weiter als fünfzehn bis zwanzig Meilenging: es war die kürzeste Reise und das winzigste Fahrzeug, mitwelchem ich jemals — Kanonenboote ausgenommen — in meinemganzen Leben zu thun gehabt hatte. Die Mannschaft bestand auszwei Negern, den Sklaven des EigenthümerS, während der Kapitänund ich uns hinten befanden. Ob das Fahrzeug überhaupt so vielePersonen gefaßt hätte, weiß ich nicht, denn so lange ich an dessenBord diente, kam mir der Kapitän niemals zu Gesicht. Der Schoonerlag drei Meilen unterhalb der Stadt und war insofern sehr gutfür mich geeignet, da wohl schwerlich Jemand auf den Gedankenkommen mochte, einen alten Cantonfahrer auf einer solchen Küstcn-schale aufsuchen zu wollen. Wir waren damit beschäftigt, ihn an-zustreichen und seine Takelage auSzubeffern, während sich der Schiffs-bestehder mit seinen Myrmidonen daran ergötzte, in der ganzen Stadtnach mir umherzuspüren.
So hatte ich drei Tage auf dem Governor Ruffel verlebt, alsplötzlich in Acht südlicher Weise eine Bö aus Süden und Westenzugleich über uns hereinbrach: der Sturm kam mit furchtbarer Gewaltdaher gerast und man wollte seit vielen Jahren kein solches Un-wetter mehr im Hafen erlebt haben. Die meisten Schiffe wurdenvon den Wersten loSgeriffen und Alles, was vor Anker lag — einKriegsschiff und einen Revenuekutter ^ ausgenommen — schleppteseinen Anker oder wurde triftig.
Wir selbst lagen nur an einem einzigen Anker und fingen baldan gegen die Barre hinunterzuschwimmen; ich warf den Nothankeraus, welcher aber die Kabeltaue wie Bindfäden auseinander rißund unser Schiffchen leewärts führte. Ein Segel aufz»h>fsen war' Ein dem Zollamt- gehöriges Fahrzeug. D. u.