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Sobald wir nach Charleston znrückgekehrt waren, legten wirunser Schiff an seine eigene Werste, weßhalb ich von meinem Feinde,der sich oben in der Stadt herumtricb, während wir hier weit untenvor Anker waren, nichts zu sehen bekam. Dafür traf mich aberein anderes Unglück, welches weit schlimmere Folgen für mich her-beisührte.
Unser Schiffsbestehder mit seinem bösen Maul war nämlichwieder geschäftig wie immer, schimpfte und tobte bald da und balddort und Alles, was wir thaten, war ihm nicht recht. Unsere Ladungwar beinahe schon ganz anSgeschifft, als ich wegen einiger FäßchenBleiweiß mit dem Grobian in einen Wortwechsel gerieth, wobei ersich tm Verlaufe des Streites nicht entblödete, mich „einen frechenH—cnsohn" zu nennen. DaS war mehr, als ich ertragen konnte; ichfaßte den Kerl beim Kragen und warf ihn den Luckengang hinunter.
Der Fall war nicht bedeutend, denn in der unteren Lucke lagein Haufen Hanf, auf welchen der Bursche stürzte; gleichwohl hatteer sein Schlüsselbein gebrochen und fing trotz einem Kantor an zusingen.* Ich hatte aber keine Lust in seine Melodie einzustimmen,sondern warf meine Schiefertafel im höchsten Zorne auf's Verdeckund verließ das Schiff, um mich an'S Land zu begeben. Ich trafden Kapitän ans der Werste, erzählte ihm meine Geschichte, ließmir von ihm das Versprechen geben, daß er mir meine Kleidernachschicken wolle, und verschwand. Ein paar Stunden später machtenfast alle Konstabels von Charleston Jagd auf mich, ohne mich aberzu finden, da ich mich gut versteckt hatte und einige Tage lang„wvhlgeborgen" im Hafen lag.
Dieser Zustand konnte jedoch nicht ewig dauern: die Konstabels'waren nicht halb so ingrimmig als sie aussahen, denn einer vonihnen suchte mich selbst fort zu schaffen und mich an Bord des
* Die englischen Matrosen nennen eS nämlich »gesungen,' wen» sie sich ihreKommando's aus eine Weise zuschreien, daß anderen Leuten die Ohre»zerspringen möchten. D. U.