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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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mit genauer Noth einem solchen Schicksale entronnen war. Gleich zuAnfang meiner Laufbahn hatte mich auf dem Sterling dieselbe Ge-fahr an der portugiesischen Küste bedroht; später war ich ihr aufdem William und Jane während meiner Fahrt nach Canton gegenübergestanden; ein drittes Mal auf dem Trio bei jener Sandbank diesseitsder Küste von Java, und ein viertes Mal aus dem Mechanic aufder andern Seite von Cuba. Und gleichwohl war es nicht dieletzte Affaire, die ich mit ihnen zu bestehen hatte, wie aus dem Ver-laufe meiner Geschichte hervorgehen wird.

Ich machte auf dem Sally eine zweite Reise nach MatanzaShin und zurück, ohne daß sich irgendwo ein bemerkcnSwerther Un-oder Zwischenfall zugetragen hätte. Sehr gerne wäre ich noch längerauf diesem Schvoner geblieben, da ich mich mit dem Kapitän vor-trefflich vertrug, hätte mich nicht einer jener unglücklichen Zufälleweiter getrieben, welche mich schon so oftdwarS ab von den Klü-sen" gebracht hatten.

Es war nämlich eben »m die Zeit der Fluth, als wir zuCharleston eine Ladung Zucker, die in sehr schweren Fässern ver-packt war, an's Land zu schaffen hatten; da die Regeling höherstand als die Werste, so brauchten wir die Zuckerfäffer blos aufdie Regeling zu bringen und von da auf einigen Planken an denStrand Hinabrollen zu lassen, wo schon zwei Neger zur Aufnahmeund Beförderung derselben bereit standen. Einer dieser Burschehatte es in der Gewohnheit, den Fässern auf den Planken entgegenzu springen, statt sich zur Seite zu stellen und dieselben blos aneiner Seite anznfassen; ich machte Ihn mehreremale auf die Gefahraufmerksam, welcher er sich aussetzte, ohne daß er meine Wortebeachten zu wollen schien. Endlich sah ich leider meine Warnung.gerechtfertigt; eines der Fässer glitt »nsern Leuten aus den Händenund rollte gerade über den Neger weg, der wie ein Stückchen Teigbreit gedrückt wurde.

Das war vffeubar ein Zufall und Niemand dachte daran, mir