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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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eigenen Hafen zurückkehren sollte. Die Reise ging ganz glücklichvon Statten und mein Arm wurde wieder so stark wie zuvor.

Zu Charleston verließ ich dieses Fahrzeug, welches abgetackeltwerden sollte, und schiffte mich als erster Steuermann auf einemSchooner gleiches Namens ein, welcher freilich kein sonderlichgroßes Schiff vorstellte, gleichwohl aber ein festes gesundes Seebootzu sepn schien und nach St. Domingo bestimmt war.

Wir liefen ohne Unfall aus und kamen glücklich zu Kap Henryan, wo wir unsere Fracht ausschifften und dafür ein QuantumDublonen vierhundert und achtzig Stück, wie man sagteeinschmuggelten, worauf wir nach der Znsel Cuba absegelten. Dortwollten wir zu Matanzas einlaufen, weshalb wir uns an der Küstehielten und nachdem wir die Luvstraße Passirt hatten, die InselCuba auch wirklich erreichten.

Während wir bei eingesetzter Brefock*^ weiter steuerten, ge-wahrten wir am Morgen des dritten Tages nach unserer Abfahrtein großes Boot mit zwei Segeln, das vom Lande absteuerte undoffenbar auf den Schooner Jagd machte.

Wir waren unser acht an Bord, nämlich der SchiffSeigen-thümer, ein Franzose, der seinem Vaterlande einst als Dragonergedient hatte, jetzt aber zwischen siebzig und achtzig Jahren stand,außer ihm der Kapitän, ich, der Schiffsjunge, der Koch und vierweitere Matrosen. *** In dem feindlichen Boot konnten wir neunMann aufzählen, welche mit Musketen bewaffnet waren, (was wirzwar erst später bemerkten) während wir keine Waffen, nicht ein-mal Pistolen auf unserem Schooner hatten. Ich hielt die Fremdengleich anfangs für Seeräuber, so wie ich sie unter dem Lande her-

* So nennen die Engländer die Straße zwischen Cuba und St. Domingo.

D. U.

" Heißt das Raasegel der Bagienraa auf kleinen Fahrzeugen. D. U.

"» Macht bei gehöriger Zählung nicht acht, sondern neun. D. U.