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Am nächsten Morgen fand ich, daß ich meinen linken Armnicht rühren konnte und ging also zu einem Doktor. Dieser Ehren-mann erklärte mir sogleich, einem Burschen wie mir, sage er niewas ihm fehle, wenn er nicht vorher sein Honorar iu Händen habe.Ich gab ihm einen Dollar und nun erst erfuhr ich sein Geheimnis; —ich hatte das Schlüsselbein gebrochen.
„Und nun noch einen weiteren Thaler," meinte er, „dann willich Euch zusammenflicken."
So mußte ich auch noch den zweiten Spanier springenlassen; dafür hielt er aber auch wirklich Wort und legte mir denVerband an.
Auf's Schiff zurückzukehren, davon war jetzt nicht mehr dieRede; ich war genölhigt, einen jungen Mann, den ich noch aufge-trieben hatte, an meiner Statt auf den CamilluS zu schicken, währendich selbst zwei bis drei Monate unthätig am Lande liegen bliebund mit der Reise auch meine Steuermannsstclle einbüßtc.
Von der Zeit an, da ich auf dem Washington gedient hatte,nahmen meine Angelegenheiten einen erfreulichen Fortgang undhätte ich auf dem CamilluS bleiben können, so glaube ich, daß ich'snoch zum Schiffskapitän gebracht haben würde. Ich hatte mireiniges Geld zurückgelegt, und da ich in meiner neuen Stellungauch im Hafen Beschäftigung fand, so hatte ich nach und nachallen Geschmack an den gewöhnlichen Matrosenlustbarkeiten ver-loren und größere Achtung vor mir selbst bekommen. Jener Sturzvom Hackbord aber wurde nun für mich ein trauriger Rückschrittund mein Lebensschiffchen konnte sich nie wieder von der Abtrifterholen, in welche es dadurch gcrathen war.
Ich war länger als zwei Monate am Land und mußte schonmeines Armes halber ein vorsichtiges und vernünftiges Benehmenbeobachten. Nach Ablauf dieser Zeit ging ich als zweiter Steuer-mann auf den „Sally," der zwar nach Charleston gehörte, aber gleich-falls nach Greenock bestimmt war und von dort wieder in seinen