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tischen Ocean hatte sich nichts van Bedeutung ereignet; die fünfteaber sollte uns mehr Abwechslung darbieten.
Der Washington hatte noch auf jeder meiner Fahrten einesehr fatale Geneigtheit zum Leckwerden an den Tag gelegt; wirhatten ihn deßhalb zweimal in eines der Londoner Docks gebracht,was ihm sehr gut bekommen war. Auch in der ersten Wocheunserer fünften Ueberfahrt hielt sich das Schiff ganz wasserdicht, so langenämlich noch günstige Witterung herrschte; kaum standen wir aberöstlich von den Banks, als sich ein heftiger Wind erhob und dasSchiff, das unter dichtgerefftem großem Mars- und Focksegel lensenmußte, so schwerfällig zu arbeiten anfing, daß mir in der Thatgar nicht wohl zu Muthe wurde; ich wußte, daß es überladen warund fürchtete die Folgen eines etwaigen Sturmes.
Ich hatte von jeher die Gewohnheit, immer eine Pumpezum Sondiren des PumpensodS in Bereitschaft zu halten und vergaßwährend meiner Wache niemals, fleißig zu sondiren. Eben als derSturm seine höchste Höhe erreichte, während ich unten die VormittagS-wache zu besorgen hatte, fühlte ich mich plötzlich so unbehaglich,daß ich in den bloßen Unterbeinkleidern auf's Verdeck stieg undabermals zu sondiren anfing, obgleich ich kaum vor zwei Stundennachgesehen und das Wasser auf dem Saugpunkt gefunden hatte.Aber — o Wunder — diesmal war es bis zu drei Fuß Höheangesticgen!
Diese Aenderung war so bedeutend und unerwartet, daß wiralle glaubten, der Angabe müsse ein Jrrthum zum Grunde liegen.Ich ließ also die Meßruthe wieder hinab, nachdem ich sie zuvorgetrocknet und mit Asche bestreut hatte, was im Ganzen nicht mehrals zehn bis fünfzehn Minuten Zeit erforderte — aber auch indiesen, kurzen Zwischenraum war das Wasser schon wieder ummehrere Zoll an Höhe gestiegen!
Jetzt sah die Sache sehr bedenklich aus und ich fing an zuglauben, daß auch noch ein drittes Segel unter meinen Füßen ver-