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nicht in den Hafen gebracht haben würden, wenn der Wachholder-branntwein uns nicht die Kraft dazu verliehen hätte. Ich glaube,daß es dem Kapitän wie dem Schiffseigenthümer sehr leid that,uns verklagt zu sehen; da dies nun aber einmal geschehen war,so konnten sie die Sache nicht übersehen und so wurden mir fünfund zwanzig Thaler abgezogen, worauf ich sogleich das Schiff verließ.
Ich weiß, daß ich Unrecht that und weiß ebenso gut, daß dieEigenthümer vollkommen in ihrem Rechte waren; gleichwohl kannich nicht umhin zu glauben, daß der Wachholder, so schädlich erauch bei übermäßigem Genüsse seyn mag, auf eine Art wie wir ihnuns zu Gcmüth führten, uns wesentliche Dienste leistete. Manhatte mich übrigens von dem Schiffe nicht weggejagt — im Gegen-thcil, Kapitän wie Kaufherr wünschten sehr, daß ich in ihrenDiensten bleibest möchte; allein ich war nun einmal ärgerlich undwollte nichts mehr mit ihnen zu schaffen haben.
Daß ich kein schlechtes Zeugniß von jenem Schiffe miinahm,dafür spricht der Umstand, daß ich noch am selben Tage in dernämlichen Eigenschaft wie auf dem vorigen Kauffahrer, nur mitder Zusicherung besseren Lohns auf dem „Washington" angestelltwurde; derselbe war nach London bestimmt und lag gerade nebendem Foster vor Anker. Ich erlangte hier noch den weiteren Vor-theil, daß ich einige Einsicht in das Geschäft des PaffagiertranSportesgewann, da das Schiff auf jeder Fahrt mehr oder weniger Reisendean Bord führte.
Diese Fahrt brachte mich wieder nach London, das ich seitmeinem erste» Besuche auf dem Sterling nicht mehr gesehen hatte;doch waren seit der Zeit zu viele Jahre verstrichen, als daß ich nochalte Bekannte hätte aufsinden können, da ich inzwischen vom Knabenzum Manne herangewachscn war.
Auf dem Washington blieb ich ein volles Jahr, währendwelcher Zeit ich nicht weniger als drei Reisen, die letzte als ersterSteuernrann machte. Auf den vier ersten Fahrten durch den ailan-