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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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aus uncrbiitlicher Todesgefahr unter die vielen unverdienten Gnaden-bezcugungen, deren ich von der Vorsehung gewürdigt wurde.

Meine nächste Anstellung fand ich als Untcrsteuermann anBord eines neuerbauten Schiffes, mit NamenFranklin", das unterdie Handelsflotte von Charlcston gehörte. Die Reise dahin gingglücklich von Statten und was als etwas Nagelneues aufflel, warder Umstand, daß ich nicht in den südlichen Hafen einlief, was anjenem Platze zu den größten Seltenheiten gehörte.

Die Fahrt auf dem Franklin trug mir blos zwölf ThalerSteuerlohn ein und ich verließ deshalb das Schiff, um mir aufeinem andern Kauffahrer, NamensFoster", der von demselbenKapitän befehligt wurde, welcher auf meiner früheren Reise nachIrland die Jane kommandirt hatte in derselben Stellung derenzwanzig zu verdienen. Der Foster war nach Belfast bestimmt, wel-chen Hafen wir auch ohne irgend einen Unfall erreichten. Wir nah-men Salz und ein paar Kisten Leinwand ein, welche zu Norfolkpünktlich abgesetzt wurden, worauf wir den JameS-River hinauf-segelten, um zu City Point eine Tabakfracht einzuladen. Von dortfuhren wir nach Rotterdam, wo unser Schiff eine Ladung Wach-holderbranntwein nach New-Vvrk lud, welche, mich in keine kleineVerlegenheit versetzte.

Wir hatten nämlich eine schauerliche Heimfahrt eine derschlimmsten, welche ich jemals zur See erlebt habe. So ging z. B.das Steuerruder los und konnte nur mit Mühe wieder befestigtwerden; eben so mußte man zur Rettung der Spieren alle dreiBramstengen einziehen, so daß wir nur noch mit doppelt gerefftenMarssegeln steuern konnten. Es war gerade mitten im Winter,wo die Brisen für lange Zeit aus Westen zu wehen pflegen.

Der Koch, ein sauertöpfischer Neger, war in seinem Dienstesehr nachlässig und sträubte sich stets, Kartoffelbrei für uns zu ma-chen, obgleich wir Erdäpfel in Fülle an Bord hatten. Die ganzeMannschaft bis auf fünf war dienstuntüchtig, so daß die klebrigen