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TheileS der Nacht; am Morgen aber war von beiden Verfolgernnichts mehr zu sehen.
Unser Kapitän — sein Name war Ray — glaubte in dem Kom-mandanten des Schooners einen seiner Todtfeinde zu erkennen, wasuns auf den Glauben brachte, daß die Seeräuber unsere Brigg,welche zu den regelmäßigen Trinidader Kauffahrern gehörte, wohlgekannt hätten. Gerade dies aber machte unfern Kapitän so bedenklichund war auch der Grund, warum wir uns so schnell von ihnenhinweg machten.
Sobald wir die Küste sauber fanden, nahmen wir unseren frü-heren Kars wieder auf und erreichten ohne weitere Belästigung un-fern Hafen. Solche Piratenjagden waren etwas so Gewöhnliches,daß im Hafen nicht viel über die Sache gesprochen wurde; wirschafften unsere Ladung ans Land, nahmen neue Fracht dafür einund stachen bei guter Zeit wieder in See. Wir hatten Sorge ge-tragen, in früher Morgenstunde abzusegeln und überdies ein Bootals Avantgarde vorausgeschickt, um nachzusehen, ob die Küste klarwar, ehe wir uns in See begaben: so erreichten wir New-Vorkzu gehöriger Zeit und ohne weitere Unterbrechung.
Kapitän Ray wünschte sehr, daß ich auf seiner Brigg bleibenmöchte; allein ich fühlte einen unüberwindlichen Widerwillen gegenden Gedanken, abermals nach Trinidad zurückzukchren, ohne daßich mir übrigens einen Grund dafür anzugeben wußte: das Schiffwie auch den Kapitän hatte ich sehr lieb, an die Seeräuber dachtesch fast gar nicht und dennoch empfand ich ein unerklärliches Wider-streben gegen Ray'S Vorschlag, mich aufs Neue auf seinem Fahr-zeuge einzuschiffen.
Dieses räthsclhafte Gefühl betrog mich nicht, denn ich habeseitdem erfahren, daß es jenem räuberischen Schooner auf der näch-sten Ueberfahrt dennoch gelang, die Brigg zu kapern, wobei viegesammte Mannschaft niedergcmacht und das Schiff im Angesichtedes Hafens verbrannt wurde! Ich rechne seither dieses Entrinnen