Nachdem wir Alles des Langen und Breiten besprachen, willigteich ein, seinen Plan ausführen zu Helsen, und versprach um neunUhr am Bord deS Telegraphen mit ihm zusammenzutreffen. Letz-terer lag außerhalb unsers SchoonerS und war ein Schiff aus Phi-ladelphia, das ganz mit Schwarzen bemannt war und gegen Abendvoraussichtlich ziemlich einsam sehn mußte, da sich der größere Theilseiner Mannschaft am Lande befand und über Nacht nicht zurück-sehren sollte.
„Die Vankees, welche zum Schooner gehören," bemerkte derAnstifter des Complotts, „befinden sich dort drüben im Garten undwerden wohl halb betrunken zurückkehren, so daß sie fest genugschlafen und uns wenig Mühe machen werden."
Ich kann mich noch erinnern, wie er versicherte, er wolle unsnichts zu Leide thun, sondern blos mit unserem Schiffe auSlaufenund uns das Fahrzeug gleichsam unter den Füßen verkaufen. Wirschieden endlich im besten Einverständniß über die zu treffenden Maß-regeln, welche wir bis ins kleinste Detail mit einander berathen hatten.
Ich konnte mir keinen andern Grund denken, warum dieserMann gerade mich zum Genoffen seines Abenteuers erwählte, alsweil ich gerade allein war und vielleicht etwas „unter dem Wetter"ausgesehen haben mochte. Kaum war er aber fort, als ich meinenSchiffsgenoffen nahe zu kommen suchte und einen nach dem andernaus dem Garten abrief. Im Weggehen erzählte ich ihnen Alles,was mir begegnet war und wir beschlossen, den Verschwörern eineContremine zu legen.
Es war beinahe Nacht, als wir den Telegraphen erreichten,wo wir nur zwei von den Schwarzen an Bord trafen, welche inunser Geheimniß eingeweiht wurden und uns mit Herz und Handbeizustehen versprachen. Wir suchten natürlich etwas zu trinkenherbeizuschaffen, um uns die Zeit so gut wir konnten zu vertreiben,bis die Stunde zur Sprengung unserer Mine herangekommen wäre.
Pünktlich auf die Minute ließe» sich Fußtritte aus dem Quai