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städte, wo sich ein Vorfall ereignete, der wohl einer ErwähnungWerth seyn dürfte.
Ich saß allein im Garten, in meinen Gedanken mit der Ver-gangenheit beschäftigt, und mochte Wohl ziemlich trübselig dem Trei-ben der Nebligen zusehcn, als ich bemerkte, wie ich von einemMatrosen des englischen Kriegsschiffes sehr scharf beobachtet wurde.Nach einer Weile kam er näher und knüpfte ein Gespräch mit miran, das ich nur mit großer Vorsicht fortsetzte, weil mir das ganzeWesen des Mannes gleich von Anfang an Mißtrauen einflößte.Nachdem er mich eine Zeit lang svndirt hatte, fragte er mich end-lich, ob ich auf einem Schiffe angestellt sey, was ich verneinte.Jetzt ging er allmählig immer weiter, bis er Antworten vonmir erhielt, welche ihm Vertrauen einstößten, worauf er mir end-lich das ganze Geheimniß seines Planes mittheilte.
Er sagte mir, er gehöre zur Fregatte und habe Urlaub biszum nächsten Morgen; er und vier seiner Kameraden befänden sicham Land und hätten beschlossen, den kleinen hübschen Uankeeschooner,der neben dem „Telegraph" an der Werste vor Anker liege, inBesitz zu nehmen und nach Laguayra hinabzusühren: dies Allessollte heute Nacht geschehen und er wünschte, daß ich gleichfallsdaran Theil nähme. Nach dem, was ich aus seinen Reden abneh-men konnte, durfte ich keinen Augenblick zweifeln, daß er aus unsererJda das Seeräuberhandwerk zu treiben beabsichtige, sobald er ihrenjetzigen Mehlvorrath zu Geld gemacht hätte.
Ich ermuthigte ihn, weiter fortzufahren; wir tranken zusam-men, bis er mich in seinen ganzen Plan eingeweiht hatte. Nach-dem die Mannschaft zur Ruhe gegangen wäre, wollte er nämlichan Bord des Schooners kommen, unsere Matrosen im Kielraumeinsperren, Fock- und Klüversegel einsetzen und mit der LandbriseVon dannen gehen — ein Plan, der nur allzu leicht ausführbarwar, da auf Kauffahrteischiffen, welche an der Werste liegen, keinerleiNachtwachen üblich find.