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In diesem Augenblick sahen wir Day säst seiner ganzen Längenach aus dem Wasser aufspringen und dann sogleich in die Tiefe ver-sinken. Die Ursache, welche eine so außergewöhnliche Anstren-gung und dann dieses plötzliche Nachlassen der Kräfte herbeiführte,konnte niemals aufgeklärt werden. Ich habe manchmal gedacht,ein Hayfisch müsse ihn gepackt haben, obwohl ich weder Fisch nochBlntspuren bemerkte. Der Mgnn war jedenfalls hoffnungslos verlorenund wir kehrten in einer Stimmung an Bord zurück, wie sie fürSeeleute bei solchen Veranlassungen wohl sehr natürlich ist.
Ein paar Tage später starb ein anderer Matrose am Fieber,so daß bloS noch fünf Mann auf dem Vorkastell übrig blieben, wäh-rend das Schiff noch eine weite Strecke ostwärts vom Kap der gutenHoffnung entfernt war. Noch ehe wir dieses erreichten, wurde einzweiter Fockmastmatrose verrückt und machte uns während der gan-ze» Reise, statt uns hülfreiche Hand zu leisten, nur um so mehrzu schaffen, dis er endlich im Wahnsinn starb. So kam es denn,daß auch mit Einschluß der Offiziere nur noch drei Mann auf eineWache gerechnet werden konnten und das Steuer natürlich vonHand zu Hand ging.
Trotzdem ging Alles ganz gut von Statten. Die Fahrtwar äußerst günstig, bis wir noch im Januar-die Küste erreichten.Hier wurden wir von einem heftigen Nordweststurme wieder in dieSee Hinausgetrieben und hatten eine ganze Woche mühsam zu käm-pfen, um das Schiff endlich sicher gegen das Hook zu bringen undim East-River 2 vor Anker zu legen. Der „Clyde" muß ein Schiffvon ungefähr dreihundert Tonnen gewesen sein und wir hatten ihnzu neun (hiebei ist jede lebende Seele am Bord mitgerechnet) sagezu neun von jenseits des Kaps ohne sonderliche Schwierigkeit bisin den Hafen gebracht.
Ich blieb nicht lange am Land, denn mein Geld ging wie inRauch auf, sondern schiffte mich abermals auf einer nach Belfast» Ost.Fluß. D. U.