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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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sollen, wohin die Vorsehung es geführt hatte, und wenn auch derKapitän und der Supcrcargo eine Freude daran fanden, seine Ge-beine zur Beerdigung nach Js!e de France zu schleppen, so warich keineswegs gemeint, ihn so weit zu begleiten und zur würdigenBegehung seines Leichenbegängnisses die Pumpen statt meiner wei-nen zu lassen.

Da der Consul meinen Lohn zurückhielt und mir keinen Hellerauszahlen wollte, so mußte ich mich wohl sobald wie möglich aufirgend einem Fahrzeuge einschreiben lassen. Batavia schien mirkein Ort, der für eine amerikanische Konstitution passen mochte undich war somit herzlich froh, als ich es wieder verlassen konnte.

Ich trat auf demClyde", einem kleinen trefflichen Schiffeaus Salem, als Vorkastellmatrose in Dienste und fand daselbstvortreffliche Kost und sehr freundliche Behandlung. Wir segeltenunverzüglich, doch immer noch nicht früh genug, ab, um dem Ba-taviafieber zu entrinnen; zwei von der Mannschaft starben nachVerlauf einer Woche und wurden in der Meerenge von Bancabegraben.

An demselben Tage, an welchem wir das Vorgebirge vonJava aus dem Gesicht verloren,'brach ein heftiger Sturm los, sodaß wir den Klüver einnehmcn und die Marssegel doppelt einreffenmußten. Ein Mann, Namens Dap, war auf die Bugsprietwantcnhinabgeklettert, um die Klüverschoten loszumachen, als das Schiffplötzlich in eine Wellenschlucht hinabsank und den Armen von seinemPlatze wegriß.

Der Untersteuermann und ich bestiegen sogleich ein Boot undwurden darin hiuabgelaffen, sobald das Schiff beigedreht hatte. DieWogen gingen sehr hoch, aber dennoch gelang es uns, den armenTeufel aufzufinden, der anscheinend mit großer Kraft gegen dieWellen kämpfte. Sein Gesicht war nach dem Boot gewendet und alswir näher kamen, stand ich auf und streckte ihm das Blatt meinesRuders entgegen, indem ich ihm mit lauter Stimme Muth einsprach.