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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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sienermann auf demTrio," einem alten englischen Prisenschiff,welches David Dnnham gehörte; wir waren nach Batavia bestimmtund gingen im Januar unter Segel.

Wir mochten nur wenige Tage unterwegs sepn, als wir unfernganzen Vorrath an Wasser, mit Ausnahme eines einzigen Fasses,ausgelaufen fanden; an den übrigen waren nämlich alle Reife ge-sprungen, da das Wasser in der Kälte gefroren war. Dadurchwurde eS nöthig, die täglichen Rationen sehr zu verminderneine Entbehrung, welche uns sehr hart ankam und unserem Super-cargo, einem jungen Mann ans guter Familie, Namens CroeS,beinahe das Leben gekostet hätte. Die Reise wurde gleichwohl fort-gesetzt und wir beabsichtigten in der nächsten Bucht des grünenVorgebirgs einzulaufen; mittlerweile wurden die Fässer auf's Deckgeschafft und wieder auSgebeffert.

An der Feuerinsel legten wir zwar an, fanden aber, baß hierkein Wasser zu haben war; einige Ziegen und etwas Früchte warenAlles, was wir bekommen konnten und unverrichteter Dinge mußtenwir wieder abziehen. Zum größten Glück kam ein heftiger Regen;wir verstopften alle Speigaten und füllten auf diese leichte Manieralle unsere Fässer; um acht Uhr Abends hatten wir damit ange-fangen und waren so gegen Morgen vollkommen fertig. Zu Allemhin zeigte sich noch, daß wir treffliches Wasser erhalten hatten,es stand zwar um, versüßte sich aber von selber wieder. DieserVorrath reichte aus bis Batavia und hatte sogar dort noch denPreis davon getragen, da es vor jedem anderen Wasser, wie jenerHafen eS darbot, den Vorzug verdiente.

Wir liefen zuerst in Batavia ein und löschten das Schiff,bann segelten wir nach einer Rhede ab, welche den Namen Terragallführte und wo eine Ladung Reis eingenommen wurde; das Schiffwar nämlich blos mit Ballast hergekommen und hatte das nöthigeGeld mitgebracht, um seine Einkäufe damit zu besorgen. Wirschafften unfern Cargo in Booten herbei und segelten dann nach