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brecher größere Angst vor Gericht verrathen sehen, als diese Burschean den Tag legten, so lange der Serang mit ihnen beschäftigt war.
Jetzt war ich wieder ohne Beschäftigung; Kapitän Kpd botmir zwar unter Zusicherung großen Lohnes eine Stelle aus einerJndigopflanzung an: denn da ich mich zur See stets vor dem Trunkhütete und mich sonst geordnet benahm, so hatte ich mir, glaub'ich, sein Vertrauen erworben, so daß er sehr in mich drang, seinAnerbieten auzunehmen; ich wollte aber nichts davon wissen, da ichmich vor dem dort einheimischen, tödtlichen Fieber fürchtete.
Es lag eben ein Schiff aus Philadelphia zu Calcutta vorAnker, und dort beschloß ich Dienste zu nehmen. Der Schmerzüber die erlittene Täuschung war allmählig milder geworden undhatte dem lebhaften Wunsche Platz gemacht, die Heimath nachso langer Abwesenheit wieder zu sehen. So ließ ich mich denn aufdem „Benjamin Rush," dem obenerwähnten Schiffe, als Vorkastell-mairose anwerben und segelte bald darauf nach Amerika ab. Nacheiner angenehmen Reise erreichten wir die Vorgebirge am Dela,Ware und zum Erstenmal seit der Zeit, da ich von meiner Jung-fernreise auf dem Sterling zurückgekehrt war, durfte ich wieder indiesen Fluß einlaufen.
Sobald ich meine Bezahlung erhalten hatte, machte ich michnach New-Vork auf den Weg. Da ich sehr schlecht bei Kasse undmein ehemaliger Gastwirth überdies gestorben war, so mußte ichmich alsbald nach einem neuen Schiffe Umsehen. Diesmal kam ichauf eine Brigg, der „Borer" genannt, ein Klipperschiff, welchesJohn Jakob Astor gehörte und nach Canton bestimmt war. UnsereFahrt war sehr glücklich und angenehm, so weit es wenigstens darSchiff betraf; ich diente auch hier als Fockmastmatrose und achtMonate, nachdem wir unter Segel gegangen waren, kehrte unsereBrigg nach New-Vork zurück.
Mein Geld war bald aufgebraucht und ich sah mich abermalsgenöthigt, mich auf ein Schiff zu verdingen. Ich wurde nun Unter-