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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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Batavia, um ihn dort zu dcklariren, was Alles in wenigen Wochenabgemacht war.

Die zweite Nacht nach unserer Abfahrt von Batavia lief dasSchiff beim schönsten Wetter und ganz ruhiger See auf eine Sand-bank , auf welcher eS unbeweglich sitzen blieb. Wir suchten eS an-fänglich über die Bank wegznbugstrcn, doch dies blieb ohne Erfolg,und als die Ebbe eintrat, senkte sich das Schiff auf sein Flach, sodaß sogar das Schanddeck unter Wasser kam. Zu allem Glückblieb es ruhig liegen, obwohl es ziemlich eingestaut war.

Der Kapitän nahm nun ein Boot mit vier Mann und rudertean'S Land zurück, um Prowen^ herbeizuholen, welche das Schifferleichtern sollte»; wir hatten ans dem Vordertheil bloS acht, hintengar nur sechs Matrosen, so daß wir nur unser neun an Bordznrückblieben. Die Nacht über ereignete sich nichts BemerkenS-werthes: des Morgens in der Früh aber näherten sich zwei Pira-tenprowen und zeigten nicht übel Lust, uns anzugreisen.

Diesmal war es Mr. Croes, welcher das Schiff vom Ver-derben rettete. Er steckte nämlich Brechstangen und andere der-gleichen Werkzeuge in den Boden des Verdecks und setzte ihnenHüte und Mützen auf, so daß unser Schiff sehr stark bemanntschien; zu gleicher Zeit ließen wir ein paar Sechspfünder gegen dieProwen spielen, was diese in ehrerbietiger Entfernung hielt. Sieumschwärmten uns bis Sonnenuntergang, worauf sie uns verließenund dem Lande zuruderten.

Eben als sie sich von uns entfernten, sahen wir siebe» undzwanzig Boote am Horizont heraufkommen. Da das Signal,welches wir ihnen gaben, nicht beantwortet wurde, mußten wir siegleichfalls für Feinde halten; als sie aber näher kamen, konntenwir unser eigenes Boot unter ihnen erkennen und waren nun über-zeugt, daß der Kapitän sich unter ihnen befand.

Wir schafften noch in dieser Nacht die ganze Ladung der* So nennt man eine besondere Art inalayischer Segelboote. D. u.