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dem Schiffe bemerken, so wäre es immerhin höchst gefährlichgewesen, mit demselben bei stürmischem Wetter die offene Seehalten zu wollen.
Ein neues Schiff, tlio llloppinx Oastlo (daS hüpfende Schloß)genannt, war von Kapitän Kpd's Schwiegervater ausdrücklich fürihn gebaut worden; es war ein großes stattliches Fahrzeug, »ndversprach ein guter Segler zu werden. Die Offiziere wurden alleauf das neue Schiff versetzt; von den alten LaScaren versagten unsaber die meiste» ihre Dienste wegen eines Streits, welchen sie mitdem Hochbootsmann gehabt hatten, so daß wir eine frische Truppedieser Leute anwerben mußten, welche uns großentheils gänzlichfremd waren.
In Calcutta besteht ein Gesetz, wonach die Mannschaft einesjeden Schiff's, dem vor dem Auslaufen in See ein Unglück begegnet,den zweimonatlichen Sold, der gewöhnlich vorausbezahlt wird, be-halten darf. Diese Einrichtung brachte uns in nicht geringeVerlegenheit.
DaS „hüpfende Schloß" ging mit einer leichten Fracht nachBombay unter Segel; schon waren wir den Fluß hinabgefahren,hatten unfern Lootsen entlassen und wollten eben in die offene Seehinauslaufen, als wir plötzlich aus der Unterlucke Feuer Hervor-brechen sahen. Eine Anzahl Grastaue und zwei oder drei Kabelvom selben Material befanden sich eben in jenem Theile des Schiffsund brannten wie Zunder lichterloh zusammen. Ich beeilte michmit den Offizieren den Pulvervorrath über Bord zu werfen, wo-gegen wir uns vergeblich bemühten, dem Brand selber Einhalt zuthun. Zum Glück befanden sich noch zwei Lootsenbriggs in unsererNähe, welche alsbald hcrbeifuhren und unsere Mannschaft aufnahmen.
Das hüpfende Schloß brannte bis auf den Wafserrand niederund bals darauf sahen wir sein Wrack versinken. Für ein soschönes Schiff war dies freilich eine sehr kurze Laufbahn und seinUntergang wurde — mit Ausnahme der LaScaren — von allen