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Wir hatten eine sonderbare Art sie zu bestrafen, wenn sie sichauf den Masten etwas lässig zeigten. Unsere stehende Takelagewar von Gras und rauh genug, um sogar Hände, die darangewöhnt waren, zu verletzen. Die Webelien griffen hier nicht wieauf unfern Schiffen mittelst Augen in die vorderen und HinterenWanten, sondern waren durch einen Nundstich und Nückstopper andie Enden befestigt; wollten wir nun de» braunen Teufeln eineStrafe anthnn, so nahmen wir alle Webeleinen weg und ließensie ohne dieselben hinaufkletteru. Statt dann das Tauwcrk, wiewir Christen zwischen Waden und Ferse zu bringen, pflegten siees jedesmal zwischen der großen und der zweiten Zehe zu fassen,was ihnen bald wunde Füße machte, so daß sie demülhig darumbaten, die Webeleinen doch wieder an ihre Stelle bringen zu dürfen.
Wir zählten auf dem Schiff gegen hundert von diesen Burschen,welche uns übrigen in der Regel alle mögliche Ehrerbietung undDienstfertigkeit bewiesen und durch einen Hochbootsmann und vierGehülfen — lauter Landsleuten von ihnen — zur Arbeit unge-halten wurden. Außer ihnen hatten wir mit Einschluß der Europäeroder Christen — wie sie uns nannten — etwa noch dreißigweitere Matrosen an Bord.
Zu Caleutta wurde eine Ladung Baumwolle eingenommenund abermals nach Canton abgesegelt, das wir nach kurzerIleberfahrt erreichten. Diesmal hatten wir kein Opium bei uns,da cs eben außer der Zeit war; dagegen wurden wieder wie früherchinesische Maaren eingeschmuggelt, worauf wir nach einem mehr-wöchentlichen Aufenthalte zu Whampoa wieder nach Caleutta zu-rückkehrten.
Die „Hoffnung" war mittlerweile dermaßen altersschwach ge-worden, daß Kapitän Kyd anfing zu glauben, wenn er sie nichtbegrabe, könnte sie ihn am Ende selbst noch zu Grabe bringen.Als wir zu Canton unsere Baumwolle ausluden, hatten sich ihreDeckbalken bedeutend gesenkt, und ließ sich auch noch kein Leck an