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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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auch ich ein glücklicher Bursche gewesen; übrigens benahm ich michdiesmal weit besser, als bei meiner Rückkehr von St. Domingo,blieb oster nüchtern, verschleuderte mein Geld nicht mehr auf sothörichte Weise wie früher und wartete auch nicht, bis man michzur Thüre hinaus wies, um mich »ach einer neuen Anstellung um-zusehen. Als ich mich abermals einschiffte, konnte ich sogar hundertDollars in dem Hause meines Gastwirths zurücklaffen für einenMatrosen in seiner Art ein eben so bemerkenSwertheS Ercigniß alsder Umstand, daß ich diese Summe bei meiner nächsten Heimkehrvollständig ausbezahlt erhielt.

Die Standhaftigkeit, welche ich diesmal bewies, war größten-theilS folgenden Umständen zuzuschreibeu. Ich war nach meinerRückkehr vom Walifischfang mit zwei alten Bekannten, die mit mirin der Gefangenschaft gewesen waren, zusammen getroffen; ihrName war Wilson und Tibbets Letzterer nicht jener Tibbets,der zugleich mit mir nach Bermuda geschickt worden war, sondernnur ein Namensvetter desselben. Diese beiden hatten auf demKaperschiffeGovernor TompkinS" gedient, wofür sie eine beträcht-liche Summe' Prisengeld nach Haus gebracht hatte»; mit ihrerBaarschaft waren sie bedachtsam umgegangcn und hatten eine englischePrisenbrigg um geringen Preis angekauft und ausgerüstet. Aufdem TompkinS waren sie als Fockmastmatrosen angestelltwährendder Gefangenschaft waren sie meine Tischgenoffen und wohlgelittenenKameraden gewesen, und da sie mich jetzt nach ihrer ersten Wcst-indienfahrt zu einer zweiten Reise nach Irland auf ihre Brigg ein-luden und mir manchen guten Rath über die vorsichtige Verwendungmeines Geldes ertheiltcn, so wollte ich mir ihre Ermahnungen auchzu Nutze machen, was die oben erwähnte Wirkung bei mir her-»orbrachtc.

Die Prisenbrigg, NamensSusanne," stammte aus einem derkleineren bntlischen Häfen, doch weiß ich nicht mehr aus welchem;sie mochte ungefähr zweihundert und fünfzig Tonnen Ladung fassen.