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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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diese Thorhejt wären wir wahrscheinlich glücklich entkommen; so aberwurden wir, nachdem wir die ganze Nacht marschirt waren, am nächstenMorgen bei der Brücke von Windsor auf's Neue cingefangen.

Diesmal wurden wir bedeutend schlechter als bei unserer erstenErgreifung behandelt; unsere Wächter behielten fortwährend einscharfes Augenmerk ans uns gerichtet und so gelangten wir ohneweitere Abenteuer abermals nach Halifax.

Waren wir schon vorher ermüdet und kraftlos, so wurden wirjetzt auch noch auf zehn Tage bei Wasser und Brod in's schwarzeLoch gesteckt, und erst nach Erstehung dieser Strafe, welche ge-wöhnlich für derlei Vergehen verhängt wurde, zu unfern Kameradenzurückgebracht. Diesen hatte unsere Gefangennehmung gar mancherleizu sprechen gegeben und sie zu öfterem Tadel unseres Benehmens ver-anlaßt. Wen» man die Bursche sprechen hörte, so schien nichtsleichter als in unserer Lage vollends zu entkommen; ein jeder be-hauptete, er würde sich klüger benommen haben, obgleich währendunserer Abwesenheit nicht ein Einziger davonkam, wohl aber mehrereder Prahler von der Insel desertirt und schon in den erstenpaar Tagen wieder eingefangen worden waren. Ueberhaupt kan»ich mich während der ganzen Zeit, die ich im Gefängniß zubrachte,nur eines einzigen Mannes, eines Kapers aus Marblehead^ er-innern, welcher glücklich entschlüpfte; aber auch er war kaum wieder einpaar Tage zur See gewesen, als er auf's Neue gefangen undnach einer Abwesenheit von sechs Wochen abermals auf die Mcl-villeinsel eingelicfert wurde.

Wir waren nicht wenig erbost über das Fehlschlagen unsererFlucht und hatten kaum das schwarze Loch verlassen, als wir auchsogleich einen neuen Entweichungsplan zn entwerfen anfingen. Dies-mal lautete mein Vorschlag dahin, bei dem neuen Versuche einenandern Kurs einzuschlagen und uns, südwärts der Küste folgend,so rasch wir könnten, gegen Liverpool zu wenden. Wir blieben* Marmorhaupt. D. U.