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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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Sobald der Abend hereinzudämmern anfing, zündete Littlcfield«in Feuer an und begann seine Hühner daran zu braten; das Abend-essen war bald fertig und schmeckte uns allen ausnehmend gut,worauf wir uns unter Barnets Bewachung schlafen legten. Kaumwar ich eingeschlummcrt, als ich durch Pferdegetrappel und dasRufen mehrerer Männerstimmen aufgeweckt wurde; ich sprang aufund entdeckte eine Abtheilung von fünf Reitern, welche rasch aufuns zukamcn.

Da sind sie endlich haben wir sie erwischt!" rief der Einevon ihnen, so daß wir nicht wohl im Zweifel über ihre Abfichtbleiben konnten.

Blitzschnell sahen wir uns ergriffen, und mit gebundenen Armenhinter die Reiter auf's Pferd gehoben, worauf diese die nämlicheStraße cinschlugen, welche wir hergekommen waren und nach einemMarsche von nnr wenigen Meilen mit uns Halt inachten.

Die ganze Strecke bis Halifax mußten wir auf diese Art zurück-legen und den ganzen Tag ging'S in scharfem Trabe vorwärts,während wir ohne Steigbügel auf den Mantelsäcken unserer Hütersaßen. Wir ritten nicht über CornwalliS, da dies nicht dernächste Weg zu sehn schien; dagegen kamen wir durch Harton undpassirten dieselbe Brücke, unter welcher wir durch den Schlammhingewatet waren.

Zu Harton, wo das Nachtquartier aufgeschlagen wurde, sperrteman uns in ein Blockhaus, eine Art von Gefängniß, das mit Lehmgedeckt war. Unser Lager wollte uns keineswegs behagen undda wir die Balken des Gebäudes ganz verfault fanden, so gelanges uns abermals, den Weg in's Freie zu finden.

Littlcfield, in seiner Art der sorgloseste Irländer, der wohl je-mals gelebt hat, schwor hoch und theuer, das Gefängniß anzündenzn wollen, was er auch wirklich bewerkstelligte, indem er durch diegemachte Oeffnung zurückkroch und auf dem Speicher, welcher trockenesBrennmaterial in Fülle enthielt, ein lustiges Feuer ansachte. Ohne