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Gegen Mittag stand ich auf der Wache und sah einen Mannum'S Haus herumschleichen, was mich nicht wenig erschreckte; derFremde verweilte jedoch nicht lange und sobald er verschwand, legteich mich auf eine Weile zum Schlafen nieder. Gegen vier Uhr warenwir alle wieder auf und als einer von uns den Ausgucker machte,gewahrte er denselben Manu, der mit zwei andern in das Haus ein-trat. Die Frau hatte uns bereits erzählt, daß eine AbtheiluugSoldaten vorübcrgekommen seh, welche die Vankee-Deserteure ver-folgten; eigentlich sehen deren vier aus dem Gefängniß auSgcbrochen,der eine aber sey wieder ergriffen worden, nur der drei anderenhabe man noch nicht habhaft werden können.
Dies ließ uns kaum mehr daran zweifeln, daß sie wußte, werwir waren und wir hielten für'S Geratenste, uns sogleich weg-zustehlen, denn wir fürchteten, die Männer möchten sich schon indiesem Augenblicke mit ihr berathen, wie sie uns um den gewöhn-lichen Kaufpreis, welcher vier Pfund für den Kopf betrug, an dieBehörden verhandeln könnten. Das Außengebäude stand in derNähe des Flusses, dessen Ufer ziemlich dicht mit Gebüsch bewachsenwaren, so daß wir uns ungesehen davonschleichen konnten.
Wir stiegen bis an den Rand des Wassers hinab und folgtennun dem Laufe des Flusses; noch ehe es dunkel wurde, erblicktenwir vor uns eine Brücke, welche von dem Augenblicke an, da wir dieIndianer verlassen, das eigentliche Ziel unserer Reise gebildet hatte,unserem größten Leidwesen aber mit einem Schilderhause besetztwar. Alsbald machten wir Halt, um eine Berathung zu pflegen,deren Resultat endlich daraus hinauslies, daß wir den Anbruch derNacht abwarten und dann den Fluß überschreiten wollten.
Dies thaten wir denn auch unterhalb der Brücke, nur daß wirdießmal keine Indianer hatten, die uns speisen und beherbergen konnten.
Mr. Marchinton hatte in der Nähe von Cornwallis dichtneben der Bai einen großen Pachthof besessen und daher kam es,daß dieser Theil des Landes mir aus meiner Knabenzeit noch so