Occan und der Fundy Bai zu überschreiten und das englische An-napolis zu erreichen, wo wir uns, wenn möglich, um Geld und guteWorte ein Boot zu verschaffen, im Nothfall aber auch einsolches zu stehlen gedachten, um dann an das amerikanische User zugelangen. Wir hatten noch einen weiten Weg vor uns und nichtohne Schwierigkeit gelang es, die wahre Richtung ausfindig zumachen; doch waren wir durch die Indianer mit Weisungen ver-sehen worden, die uns nunmehr gute Dienste leisteten, so daß wir dieganze Nacht sehr rasch drauf los marschirten und eine hübscheStrecke zurücklegten. Gegen Morgen zeigte sich das Land besterangebaut und bevölkert und ich vermuthete, daß wir in die Nähevon Harton gelangt seyen, welchen Ort wir unmöglich umgehenkonnten; das Wetter fing abermals an, sich zu verschlimmern undwir waren gezwungen Halt zu machen.
Wir befanden uns eben in der Nähe eines Blockhauses, in welchemwir nur eine einzige Frau bemerkten und Litllefield wurde alsbaldvorausgeschickt, um Erkundigungen cinzuziehen. Der Bericht, dener uns bei der Rückkehr erstattete, lautete sehr günstig; er hatteder Frau weiß gemacht, wir seyen vom Bulwark desertirt und hatteihr eine hübsche Belohnung versprochen, wenn sie uns den Tagüber auf ihrem Grund und Boden beherbergen und auch etwaszu essen geben wolle, worauf sie versprochen hatte, uns in einemAußengebäude die gewünschte Unterkunft zu gewähren und auch dienöthigcn Lebensmittel herbeizuschaffen.
Höchlich zufrieden bezogen wir nun unser Nebengebäude, wodie Frau uns besuchte, und nachdem wir ihr etwas Geld gegebenhatten, wieder fortging, um Speise für uns herbeizuholen. Wirwaren nicht wenig in Unruhe, so lange sie weg war, doch endlich,nach Verfluß einer Stunde brachte sie uns Fleisch, Eier, Brod undButter, wir hörten auf uns zu ängstigen und hielten zwei höchstbehagliche Mahlzeiten in unserem Außengebäude, wo wir fast biszum Einbruch des Abends verweilten.