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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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einem Wort zwei bis drei Minuten, nachdem wir von unserenTischgenoffen Abschied genommen hatten, standen wir vier wohlbe-halten am User der Insel.

Jetzt kam aber die Hauptschwierigkeit; wir sprangen alle zumalin's Wasser und fingen an zu schwimmen. Ich war nur nochwenige Schritte vom Landungsplätze entfernt, der sich ganz naheLei dem Wachthause des Festlandes befand, als Johnson plötzlichlaut aufschrie und uns zurief, er sey am Ertrinken; ich hießihn stillschweigen doch umsonst; die Wache auf dem Festlandehörte ihn und gab Feuer, woraus wir natürlich um so eifrigerdarauf losschwammen.

Drei von uns standen bald am Ufer und da ich mit Wegenund Stegen wohl vertraut war, so führte ich sie in solcher Richtung,daß wir den Schilvwachen glücklich entgingen. Bald kamen wir indie Wälder; der arme Johnson dagegen fiel dem Feinde abermals in dieHände, was er durch sein unzeitiges Schreien auch wahrlich ver-dient hatte, denn unter solchen Umständen ist cS doch gewiß diePflicht eines Mannes, lieber mit geschloffenem Munde zu sterben,als seine Kameraden durch unbesonnenes Schreien in Gefahr zubringen.

Neuntes Kapitel.

Wir drei, die wir glücklich entronnen waren, rannten unge-fähr eine Viertelmeile in den Wald hinein, worauf wir vor Ankergingen und einen Trunk zu uns nahmen; da wir keine Schüssenoch sonstigen Lärm mehr hörten, so beriethen wir uns, was wirfür die Zukunft anfangen wollten.

Vorne an der Bai, ungefähr vier Meilen vom Wachthaus ent-fernt, befanden sich einige Mühlen und dorthin führte ich meinebeiden Begleiter; wir erreichten den Ort gegen Morgen, noch ehe