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blinden, welche in einer Breite von etwa einer Viertelmeile überden dortigen McereSarm führt. In der Mitte der Insel erhebtsich eine Anhöhe, welche die ganze Umgegend beherrscht und voneiner Garnison, nebst einigen Stücken Geschütz besetzt war; einzweiter Posten am Festlande hatte gleichfalls die Kaserne der Ge-fangenen im Auge. Diese Kaserne bestand aus gewöhnlichen höl-zernen Gebäuden, welche nach der Insel hin durch eine starkesteinerne Mauer, auf der Seite des Festlandes aber durch sehrhohe, offene Pallisaden eingeschloffen und natürlich von einer ziemlichstarken Wache besetzt waren.
Als ich durch das Thor Paffirte. hieß cs, die Insel beherbergegegen zwölfhundert Amerikaner, worunter auch einige Franzosen,die zuin Theil zu der Mannschaft jenes Schiffes gehörten, welchesdamals, als ich Halifax zum erstenmal verließ, also vor mehr alsacht Jahren, unter dem Namen Ville äo lUilan von den Engländerngenommen worden war. Das war allerdings kein sehr erfreulicherUmstand, denn auf diese Art gewann der Ort ganz das Aussehen,als ob er einem armen Teufel, wie mir, auf ewig zum Aufenthaltbestimmt seh. Man fand hier Soldaten, Matrosen, Küstenfahrer,alles durch einander und auch in der Behandlung war kein Unter-schied zu bemerken. Diese war für ein Gefängniß gut zu nennen;von England bekamen wir natürlich uur Zweidrittelsrationen, unserVaterland trug aber Sorge, den Unterschied ebenso wie auf bem Centurioauszugleichen. Man hatte für die Gefangenen eine besondere Trachteingeführt, nämlich das eine Bein gelb, das andere blau u. s. w.;wir ließen uns dies aber nicht gefallen, sondern wußten es durchunsere Agenten so einzurtchten, daß wir Beinkleider und Jackevon derselben ächten alten Farbe erhielten. Die armen Franzosennahmen sich in ihrer Kleidung aus, wie Pfauen; wir beneideten sieaber keineswegs um ihren Putz.
Ich mochte etwa vierzehn Tage auf der Insel gewesen seyn,als ich durch Jack Mallet erfuhr, daß eine Frau — wie er glaubte,