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Thomas abermals mit mir über meinen Uebertritt in englischeDienste; es war ihm voller Ernst damit und er machte mir wahr-haft väterliche Vorstellungen. Allein ich war entschlossen, nichtnachzugeben. England liebte ich nicht und hatte mich dagegen mitganzem Herzen Amerika gewidmet; daß ich zu Quebec geborenworden, war eine Thatsache, welche ich nicht verschuldet hatte, daich aber einmal unter amerikanischer Flagge in Dienste getretenund Jahre lang derselben treu geblieben war, so konnte ich michum so weniger entschließen, zum Feinde überzugehen.
Zu Halifax wurden unserer fünfzehn bis zwanzig, darunterauch wir acht von der Julia zur Auswechslung auf Lord Anson'SSchiff, den „Centurio" von vier und vierzig Kanonen versetzt.Dort fanden wir etliche dreißig Gefangene, welche, wie wir selbst,zum Austausch bestimmt waren^ sie schienen aber keine Fockmast-matrosen, sondern eher Bürgersleute vom Küstenlands zu seyn.Wir wurden übrigens gut behandelt und hatten freien Laufpaßauf dem ganzen Schiff; zwar waren wir gleich den übrigen Ge-fangenen auf zwei Drittelsrationeu gesetzt, allein unser eigenes Landversorgte uns mit kleinem Proviant, mit Ertrabrod und Fleisch, sodaß wir uns, was Verpflegung betraf, als wahre Könige unter denMatrosen vorkamen.
Nach Verfluß von drei Wochen wurden wir acht vom OntarioSee nach der Melville Insel, an den eigentlichen Herd der Ge-fangenen, transportirt. Den Grund dieses Hin- und Hereskortirensvermag ich nicht anzugeben und weiß nur so viel, daß der Schließerbeim Zuriegeln des ThoreS uns bemerkte, wir hätten eine Heimatherreicht, welche wir wohl schwerlich vor Beendigung des Kriegsverlassen würden.
Die Insel Melville hat mehr als eine Meile im Umfang undist von niederen, felsigen Ufern eingeschloffen; sie liegt ungefährdrei Meilen von Halifax entfernt, kann aber von dort aus nichtgesehen werden. Mit dem Festlande ist sie durch eine Brücke ver-