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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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dcn Namenalter Nuby" führte, versetzt werden mußte. DieMehrzahl der Gefangenen bestand aus Kapern; neben dem zählteman einige wenige Soldaten und mehrere Bürgersleute, welche in derChesapeake Bai anfgefangen worden waren. Ehe wir Bermudaverließen, langte noch die Bemannung einer französischen Fregatte,nahe an vierhundert Köpfe stark an so daß die ganze Zahl der Ge»sangenen auf dem Ardent sich wohl auf achthundert Mann belaufenmochte, welche alle auf einem Verdeck zusammen gestaut warenman kann sich denken, wie ich mich freute, als ich endlich dieseHäringspreffe verlassen durfte.

Bald nach der Ankunft der französischen Gefangenen wurdenvierhundert von uns Amerikanern auf Transportschiffe geladen undvon dem RamilieS nach Halifax eskortirt. Ein paar Tage nachdemwir ausgelaufen waren, stießen wir auf einen amerikanischen Kaper,einen kecken Burschen, der uns mehrere Tage lang fortwährendumschwärmte, sich öfter bis auf Schußweite heranwagte und Segelund Spieren mit größter Gewandtheit handhabte, so daß SirThomas Hatdy, aus Besorgniß, er könnte eines der vier Trans-portschiffe abfangen, sämmtliche Gefangene auf den RamilieS versetzte,wo wir bis an's Ende unserer Fahrt verblieben. Als der RamilieSzu Halifax einlicf, sah er sich ganz allein, die vier Transport-schiffe waren verschwunden; zwei derselben langten später an, diebeiden andern mochten wohl von jenem unternehmenden Kapers-mann erobert worden seyn.

Im Anfang wurde den Gefangenen an Bord des RamilieSgroße Freiheit «erstattet, denn Sir Thomas Hatdy pflegte dieAmerikaner bei jeder Gelegenheit gut zu behandeln; ein Theilseiner Marinetruppen war auf dem Hüttendeck, ein anderer auf demVorkastell aufgestellt, auch die Schiffsmannschaft trug Waffen,dies war aber Alles, was er von Vorsichtsmaßregeln für nöthighielt. Die gute Gelegenheit verlockte einige unserer Leute zudem Plan, einen Aufstand anzuzettcln, um sich des Schiffes zu