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ich in New-Jork bei Mr. Barker in der Lehre gestanden, wasin gewissem Sinne auch richtig war, da Mr. Barker der Agentdes Sterling gewesen war und um meinen Lehrlingskontrakt wissenmußte. Ich hatte seiner und nicht Kapitän Johnston's erwähnt,weil ich glaubte, daß er Sir Thomas Hardy eher bekannt seyndürfte, was dieser auch wirklich bestätigte, da ich sogar von einerVerwandtschaft zwischen beiden sprechen hörte. — Dies hieß, wiestch später herausstellte, den Anker nach der Luvseite auswerfen.
Das Verhör auf der Asta hatte schon zwei Tage gedauert,bevor ich in die Kajüte gerufen wurde. Ich war sehr erschrockenund wußte kaum, was ich that und sagte; es ist auch grausam,arme Matrosen bei solchen Gelegenheiten ganz ohne Rath zu lasten,obgleich die Offiziere gegen mich, und ich glaube gegen alle meineKameraden, sehr freundlich und schonend verfuhren.
Beim Eintreten gewahrte ich mehrere Offiziere, welche alle inUniform waren und um einen Tisch herumsaßen; der Herr, welcher denVorfitz führte, war, wie es hieß, Sir Borlase Warren, der Ad-miral der Station. ^ Dem sey übrigens wie ihm wolle, jedenfallsmußte er meine Angst bemerkt haben, denn er drehte sich in seinemStuhle nach mir um und sagte:
„Ihr braucht Euch nicht zu fürchten, mein Mann; wir wissenwer und was Ihr seid: doch kann Eure LehrlingSzeit von großemNutzen für Euch werden."
Dies geschah jedoch erst, nachdem Sir Thomas Hardy die Ge-schichte meiner Lehrzeit in Jakob Barker'S Diensten vor Allen in derKajüte wiederholt hatte; darauf wies man mich an, mittelst eines derweiß angestrichenen schwedischen Fahrzeuge, die zwischen New-Bork und
* Wenn dies wahr ist, so kan» eS kein Kriegsgericht, sondern bloS eineinfaches Verhör gewesen sehn, da Sir John Borlase Warren als ober-ster Befehlshaber nicht wohl an einem von ihm selbst niedergesetztenGerichte Theil nehmen konnte. D. HerauSg.