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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
Entstehung
Seite
131
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Mannschaft, wie der Goliath sie beherbergte, nun und nimmermehrmit einem feindlichen Fahrzeuge zusammenträfen.

Auf der Rhede von Bermuda trafen wir denNamilies,"

Sir Thomas Hardy. Dieses Schiff sandte ein Boot ab, welches

uns an Bord desArdcnt",^ eines Vierundscchzigers brachte, derdamals als Gefangcnenschiff gebraucht wurde. Eine Woche vor

unserer Ankunft war es einem amerikanischen Midshipman ge-lungen, sich eines Bootes zu bemächtigen und ganz allein vonBermuda nach Kap Henry zu fliehen. ^ In Folge dieses ungewöhn-lichen Vorfalls wurde ein scharfes Augenmerk auf alle Boote ge-richtet, was unsere Plane, auf dieselbe Art unser Heil in der

Flucht zu versuchen, zu Nichte machte.

Auf dem Ardent trafen wir nur vier Amerikaner; eine Wochespäter stießen aber drei weitere Gefangene zu uns, welche sich amBord englischer Kriegsschiffe als geborene Amerikaner gemeldethatten. Einer derselben, mit Namen Bailcy, hatte vierzehn Jahrein englischen Diensten gestanden; er war ursprünglich gepreßt undder Paß vor seinen Augen zerrissen worden. Er stammte ausConnecticut, hatte sich beim Beginn des Kriegs als Amerikaner an-gegeben und drei Dutzend Peitschenhiebe davon getragen; dannkam er auf die Station Halifax, wo er sich abermals meldete unddrei weitere Dutzend Hiebe erhielt, worauf man ihm das Hemd über denRücken zog und ihn ohne Weiteres nach Bermuda herüberschickte. SeinHemd wie seinen Rücken habe ich mit eigenen Augen gesehen undBailey sagte, er werde Letzteres aufbewahren und mit sich in'sGrab nehmen. Seinen beiden Kameraden, Bradbury und Patrick,war es beinahe eben so schlimm ergangen, auch ihre zerfleischtenRücken habe ich gesehen und gebe hier ihre Geschichte ganz wie

» Des »Glühenden." D. U.

" Dieser hinge Offizier hieß King (König). Bei dem Untergänge des vonLieutenant Madison befehligten Lynx fand auch er den Tod in denWellen. D. Herausg.