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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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Marine zu begraben. Wir verweigerten aber einstimmig unsereDienste, denn als geborene Amerikaner waren die Meisten von unsverdammt kecke Bursche.

In dieser Lage blieben wir etwa vierzehn Tage, die wirgrößtentheils mit allerlei Spielen und Possen zubrachten, wobeiwir unsere zinnernen Flaschen um den Hals geschlungen hatten, undtrieben es mit unserer Hartnäckigkeit so weit, daß die Schiffsmann-schaft uns schon als ächte Johnny Raw'S^ auszulachen anfing,was aber die alten Matrosen besser verstanden, die sich u»S aufjede Weise freundlich erzeigten und uns mit Kleidern, Ertragrogu. dgl. unterstützten. Auch die Offiziere behandelten uns im Ganzenziemlich gut, wie denn keiner von uns je die Peitsche erhielt oderauch nur mit der Laufplanke bedroht wurde.

Endlich entschlossen sie sich zu einer Aenderung ihres Planes.Der Hochbootsmann wurde gefragt, ob wir uns bis jetzt zu irgendeinem Dienste verstanden hätten und auf seinen verneinenden Berichtwurden wir auf das untere Kanonendeck hinabgeschickt, unter dieObhut einer Schildwache gestellt und von Neuem vonsechs ausvier" gesetzt. Dies dauerte so lange, bis das Schiff nach einersechswöchigen Kreuzfahrt wieder im Hasen von Bermuda einlies.

DerGoliath," ein alter rafirter Vierundsiebziger, war nichtwohl länger zum Dienste tauglich und wurde auch bald darausnach England zurückgeschickt. Bon unserer Schotenwand hinterder Osfizierskajüte hörte ich die Herren öfter den Wunsch äußern,auf ein von Kommodore Nogers befehligtes Schiff, denPräsident"zu stoßen, den sie leicht zu überwältigen hofften. Ob sie dieswirklich vermocht hätten oder nicht, kann ich nicht wohl behaupten;eines Tages aber hörte ich einen ältlichen Herrn recht vernünftigüber die Sache sprechen, und dieser, ohne sich über den glücklichen»der unglücklichen Ausgang eines solchen Kampfes auSzulaffen, hieltes seinerseits jedenfalls für'S Beste, wenn sie mit einer so elenden» Brummbären. D. U.