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trauen hegte; sie lebten in einer sehr achtungswcrthcn Stellung —der Herr des Hauses führte nämlich den Titel eines Richters —und standen mit den MarchintonS auf dem vertrautesten Fuße.An diese beschloß ich mich zu wenden und Jack sollte mir dabeiGesellschaft leisten.
lieber die Art des Eintritts gerieth ich einigermaßen in Ver-legenheit; klopfte ich an, so war vorauszusehen, daß der Dienermich in meiner gemeinen Matrosenkleidung gar nicht einlaffen würde— so öffnete ich also die Hausthüre ohne weitere Umstände, gingschnurstracks auf das Wohnzimmer zu und ehe noch irgend JemandZeit gefunden hatte, mich anzuhalten, war ich schon eingetreten,während Jack sich unter der Thüre vor Anker legte.
MrS. Fraser saß mit ihrer Tochter auf einem Kanapee; derHausherr war an einem Tische mit Lesen beschäftigt; mein plötz-liches Erscheinen hatte sie überrascht und alle drei starrten michschweigend an.
„Um'S Himmels Willen, Edward, wo kommt Ihr her?" riefendlich Mr. Fraser.
Ich erzählte ihm, ich sey in amerikanischen Diensten gestanden,gehöre aber nunmehr zu einem englischen Transportschiff, das amandern Morgen absegeln wolle und sey so eben an'S Land ge-kommen, um mich nach allen meinen Bekannten, besonders abernach meiner Schwester zu erkundigen.
Er theilte mir nun mit, meine Schwester habe geheirathetund wohne zu Halisar, Mr. Marchinton sey gestorben und habesich ob meiner Flucht und meines vermeintlichen Todes, an denalle glaubten, sehr gegrämt. Er gab mir dann manch guten Rathfür meine künftige Laufbahn und stellte mir ernstlich vor, wie vielich durch meine früheren Mißgriffe eingebüßt hatte; besonders lager mir an, mein adoplirtes Vaterland zu verlassen und in Halifaxzu bleiben. Er erbot sich, mir einen Diener mitzugeben, der mirdas Haus meiner Schwester zeigen sollte; ich wollte aber meine