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Schiffe gebracht wurden, ich selbst mit dem größten Theil derBemannung der Julia kam auf den „Lord Cathcart." Was manuns von Lebensmitteln verabreichte, war sehr schlecht, das Brodnamentlich kaum zu genießen, so daß bald große Sterblichkeitunter uns einriß; Mr. Trant kam in'S geheim auf Besuch zu unsund brachte uns etwas Salz, damit wir für unsre Speisen wenigstenseinige Würze hätten. Jack Maltet fragte ihn, ob nicht einigevon uns an Bord eines hinter uns liegenden Transportschiffes gehenund Arbeit daselbst suchen dürften, um sich etwas bessere Nahrungzu verschaffen. Mr. Trant bejahte dies und wir durften nun unsererachte jeden Tag am Bord jenes Fahrzeuges arbeiten, wofür wirLebensmittel und Grog als Bezahlung erhielten. Mit Sonnen-untergang kehrten wir jedesmal auf den Cathcart zurück und aufdiese Art gelang mir's, ein zweites Hemd und ein Paar Beinkleiderzu erwerben.
So mochten abermals etwa vierzehn Tage verstrichen seyn,als die „Surprise,"* eine Fregatte von zweiunddreißig Kanonen,nebst einer Kriegsschaluppe einlief und nicht weit unterhalb derStadt vor Anker ging. Beide Fahrzeuge schickten ihre Bootenach den Gefangenenschiffen, um sich daselbst nach frischer Bemannungumzusehen; nachdem sie dieselben untersucht hatten, kamen sie auchan Bord des Transportschiffs und da sie uns munter, wohlgenährtund ziemlich gut bekleidet sahen, erklärten sie uns alle für Eng-länder und transportirten uns an Bord der Fregatte, sogar ohneuns zu erlauben, von unseren Schiffskameraden Abschied zu nehmen.Die acht Matrosen, welche auf diese Art gepreßt wurden, bestandenaus fünf geborenen Amerikanern, einem Manne aus Mozambique,einem anderen, den ich allerdings für einen englischen llnterthanhielt, der aber schon lange in Amerika ansäßig war, und endlichaus mir selbst, dessen Ursprung dem Leser so gut wie mir selbst be-kannt ist.
* Die Ueberraschung.
D. U.