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Lage wurde nun weit besser als zuvor. Die Einwohner des Landesbehandelten uns sehr freundlich. Als wir in die Nähe der tausendInseln gelangten, machte Mr. Bogardus mit dem Lootsen einenzweiten Entweichungsversuch, welcher diesmal auch wirklich glückte:wie sie es bewerkstelligten, weiß ich nicht, nur so viel ist mir be-kannt, daß sie entkamen und mir später nie mehr begegneten.Uebrigens waren sie die Einzigen von uns allen, denen die Fluchtwirklich gelang.
Bei'm Long Sault^ wurden wir auf Booten eingeschifft,welche je mit zwei kanadischen Lootsen versehen waren: die Milizblieb am Ufer zurück und wir flogen, wie die Lootsen behaupteten,mit einer Geschwindigkeit von neun Meilen in einer Viertelstunde,den Fluß hinunter. Am Fuß der Wasserfälle trafen wir eine neueBedeckung, was ohne Zweifel zu unserer und zur Rettung der früherengeschehen war, damals aber als eine sehr grausame Maßregel von unsbetrachtet wurde, da es uns vorkam, als ob sic uns einer Gefahrausgesetzt hätten, welcher sie selbst ausweichen wollten. Seitdemhabe ich erfahren, daß sogar reisende Damen diese furchtbarenStromschnellen auf demselben Pfade zu passiren pflegen, was unterder Leitung geschickter Lootsen wenig oder gar keine Gefahr haben soll.
Bei unserer Ankunft zu Montreal wurden wir in ein Gefäng«niß eingesperrt, wo wir drei Wochen lang blieben. In demselbenGebäude befand sich auch eine gefangene Amerikanerin, die abergrößerer Freiheit als wir genoß und uns mannigfache Unterstützungangedcihen ließ, wie sie uns denn Seife und dergleichen, mir selbst Ver-bandzeug für meine Wunde schenkte und uns manchmal auch etwas zuessen überschickte. Ich konnte ihren Namen niemals erfahren undhörte blos, daß sie zwei Sühne in der amerikanischen Armee hatte,mit denen sie in Korrespondenz stand, was zuletzt entdeckt worden war.
Zu Montreal blieben wir, wie gesagt, zwei bis drei Wochen, woraufwir nach Quebec geschickt und auf die für Gefangene bestimmten* Der obere Fall des Lorenzstromes. D. u.