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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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meinem Skalpe zu sehen. Der Offizier verwies mir meine Hand-lungsweise, sprach aber dennoch mild und sogar freundlich mit mir.Ich stellte ihm vor, ich sey hungrig und müsse auch einmal wiederwarme Speise haben.

Ihr begeht aber einen Raub," bemerkte er mir.

Nun wenn auch, so beraube ich jedenfalls einen Feind."

Das könnt Ihr nicht wissen ebensowohl kaim'S auch einFreund scyn," war seine bedeutungsvolle Antwort.

Desto besser," erwiederte ich,dann wird er mir um einerGanS willen nicht gram werden."

Als der Offizier das hörte, lachte er und fragte mich, wie ichdie GanS zu braten gedächte. Ich sagte ihm, einer meiner Kame-raden habe mir versprochen, dies Geschäft für mich zu besorgen.Er hieß mich nun mit der GanS wieder in Reih' und Glied tretenund bei unserem nächsten Nachtmahl zu ihm kommen. Dies thatich und erhielt von ihm eine Pfanne, einige Kartoffeln, Zwie-beln u. s. w., woraus wir uns das erste und ich darf wohlsagen auch das letzte gute und wirklich schmackhafte Mahl be-reiteten, das wir auf unserem ganzen Marsche bis Halifar in einemZeitraum von mehreren Wochen zu genießen bekamen.

Während Jack Maltet mit dem Braten der GanS beschäftigtwar, trat ich, von einem wachhabenden Soldaten begleitet, hintereinen Bretterhaufen, auf dessen oberem Rande ich ein elfenbeinernesLineal mit fünfzehn Pence * daneben liegen sah in Feindes Landbetrachtete ich dies als eine gesetzmäßige Prise und steckte daherbeides zu mir. Für das Geld kauften wir uns etwas Brod; dasLineal wurde um eine halbe Gallone Rum verhandelt, so daß wirAlles zusammengerechnet eine recht lustige Nacht davon hatten.

Zu Kingston wurde nicht Halt gemacht; nur die Indianerverließen unsere Eskorte. Der Marsch ging jetzt durch ein wohl-gebautes Land; Milizen versahen den Dienst der Wachen: unsere" Fünfundvierzig Kreuzer nach unserem Geldc. D. u.