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wisse es besser und ich werde später noch mehr davon zu hörenbekommen. — War er wirklich mein ehemaliger Schulkamerad, somußte er freilich wissen, daß ich immer Edward Robert MyerSgeheißen, wogegen ich vorgezogcn hatte, den mittleren Namen ganzzu streichen und mich ganz einfach nur Myers zu nennen; doch istes auch leicht möglich, daß er nicht der war, für den ich ihn hieltund daß er mich für Jemand anders ansah — jedenfalls fand ichspäter nicht mehr Gelegenheit, etwas Weiteres von ihm zu erfahren.
Wir liefen in Klein-Vork ein und wurden noch am selbenAbend an's Land geschickt. Von unserem Geschwader weiß ich nichtsanzugeben, da man mich auf dem Royal George die ganze Zeit übernicht aus dem Kielraum Heraufgelaffen hatte; ob wir dem Feindein der Nacht, da wir gefangen wurden, Schaden zufügten odernicht, konnte ich nie in Erfahrung bringen, erinnere mich aberneben der Fallreepstreppe des Royal George eine Achtundsechzig-pfündsr-Karronade gesehen zu haben, welche in der Nacht, da ich aufdas Schiff kam, demontirt worden war und ganz so aussah, alsob die Laffettenräver abgeschoffen wären. Daß das Schiff mehrals gewöhnlich verwahrt war, mußte mir gleich anfangs auffallen;warum dies aber geschehen, vermag ich nicht mit Bestimmtheit an-zugeben.
Zu Vork wurden wir in's Gefängniß gesteckt, wo wir dreiWochen eingesperrt blieben; unsere Behandlung war in jeder Hin-sicht schlecht; der einzige Trost, der uns blieb, war der, daß wirnicht gar zu dicht auf einander gepfropft waren. Mit der Nahrungsah es vollends schlimm aus: während der ganzen Dauer meinerGefangenschaft wurden wir immer „sechs auf vier" gehalten*;
* Ned meint damit, sechs Mann hätten mit der gewöhnlichen Portion vonvieren auSkommen müssen, da man zwischen Denen, die im Dienst undSolchen, die nicht im Dienst waren, einen bedeutenden Unterschied machte.UebrigenS erhalten Gefangene in der Regel die Erlaubnis, sich auf jedebeliebige Art einen Nebenverdienst zu verschaffen. D. HerauSg.