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Im Juli, als ich noch auf dem Scourge diente, war ich unterMr. Bogardus' Kommando mit einem Boote an Bord einer eng-lischen Waffenstillstandsflagge geschickt worden, welche in unseremHafen eingelaufen war; während wir uns auf diesem Schiffe be-fanden, hatte unsere Mannschaft mit den Engländern Brüderschaftgemacht und wir waren gegenseitig übereingekommen, für einandersorgen zu wollen, wenn einer oder der Andere in feindliche Ge-fangenschaft geriethe. So befand ich mich noch gar nicht lange amBord des Royal George, als zwei dieser Männer mit etwas Grogund Speise auf mich zukamen, worauf sie mich auch am nächstenMorgen mit Nahrungsmitteln versorgten; von dort an bis zu demAugenblicke, wo wir das Schiff verließen, war nichts weiter vonihnen zu sehen: da aber kamen sie an die Falireepstreppe und schüt-telten uns zum Abschiede noch herzlich die Hand.
Am andern Morgen nach dem Frühstück wurden wir, einernach dem andern, in die große Kajüte hinabgerufen: dort wollteman mich über die Stärke der Amerikaner, die Benennung ihrerSchiffe, über die Zahl ihrer Bemannung und die Namen der Schiffs-kommandanten auspumpen; ich gab aber ziemlich mürrische Ant-worten und wurde bald wieder aus der Kajüte gewiesen. ,
Eben als ich zur Thüre hinaus wollte, wurde ich von einemder Lieutenants zurückgerufen, dessen Aeußeres mir gleich zn Anfängenicht recht gefallen wollte und in welchem ich, trotz dem, daß ichschon seit acht Jahren von Halifax abwesend war und wir beideuns stark verändert hatten, Mr. Bowen, den Midshipman der Kleo-patra, zu erkennen glaubte, der mein Schulkamerad gewesen warund dessen Bekanntschaft ich an Bord der früher erwähnten Prisen-brigg erneuert hatte.
Dieser Offizier fragte mich, wo ich geboren sey — ich nannteNew-Dork. Er sagte, er wisse es besser und fragte mich nach mei-nem Namen: ich berief mich auf den, welchen er auf der Schiffs-liste fand und den ich seither geführt hatte. Er meinte wieder, er