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„Das ist des Scourge'S Boot" — rief ich jetzt nun zu den Andernhinüber — „unser ' Schooner ist zu Grund gegangen und wirmöchten gern zu euch hinüber kommen."
„Bist du's, Ned?" hörte ich eine Stimme aus dem Schoonerherüber rufen, an der ich augenblicklich meinen ehemaligen Schul-kameraden und Schisfsgenofsen Jack Mailet erkannte, der als Hoch-bootsmann auf der „Julia" diente, einem Schooner, welchen Segel-meister James Trant, ein sonderbares Original der Flotte, befehligte,bei dem man ebenso gut auf Schläge wie auf Worte gefaßt sehnmußte. In der That, sobald ich seine Stimme erkannt und seineDrohung auf uns zu feuern, vernommen hatte — fühlte ich michvon größerer Angst beklommen, als bei Allem, was mir in dieserfürchterlichen Nacht zugestoßen war.
„Oho," hörte ich jetzt Mr. Trant ausrufen — „gebt Raum,ihr Jungen, und kommt nur herbei, ihr da drüben."
Dies thaten wir denn auch; mit einigen Ruderstreichen befandenwir uns neben der Julia, auf der wir uns mit der äußersten Freund-lichkeit ausgenommen sahen. Unsere regungslosen Leidensgefährtenwurden ans dem Boote an Bord gebracht, während ich selbst Mr.Trant die Vorfälle dieser Nacht auf's genaueste berichten mußte.
Nach einigen Minuten war meine Erzählung beendigt undMr. Trant befragte mich nun, in welcher Richtung der unterge-gangene Scourge liege; sobald ich ihm dies, so gut ich's selber ver-mochte, angegeben hatte, rief er Jack Mallet zu:
„Oho, Mallet — nehmt vier Matrosen in Euer Boot undseht zu, was Ihr noch zu thun im Stande seid — nehmt eineLaterne mit, ich will gleichfalls ein Licht am Wafferrande aüs-setzen, woran Ihr mich erkennen werdet."
Mallet that, wie ihm befohlen worden und noch waren keinedrei Minuten seit unserer Ankunft verstrichen, als er mit seinemBoote bereits in See stach.
Mr. Trant, ein Mann voller Launen, hatte eben damals keinen